Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Verschwundene Boeing

Flug MH 370 endete im Sturzflug

Trümmerteile von Malaysia-Airlines-Flug MH 370 lassen erstmals Rückschlüsse auf den Flugverlauf zu. Mit den jetzt veröffentlichten Ergebnissen ist zumindest eine Theorie über das Ende der Maschine entkräftet.

  • zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • vor
Die vor zweieinhalb Jahren verschwundene Malaysia-Airlines-Boeing mit der Flugnummer MH 370 ist wahrscheinlich nach einem unkontrollierten Sturzflug im Meer versunken. Zu diesem Schluss kommen australische Experten in einer neuen Analyse. Reuters

Was geschah mit Flug MH 370?

Die vor zweieinhalb Jahren verschwundene Malaysia-Airlines-Boeing mit der Flugnummer MH 370 ist wahrscheinlich nach einem unkontrollierten Sturzflug im Meer versunken. Zu diesem Schluss kommen australische Experten in einer neuen Analyse.

Bild: Reuters

Es ist das erste Mal, dass Experten eine klare Schlussfolgerung aus der Analyse eines der mehr als 20 inzwischen identifizierten Trümmerteile gezogen haben. Das bei Tansania angespülte Teil zeige, dass die Landungsklappen mit größter Wahrscheinlichkeit nicht ausgefahren waren. Das wäre der Fall gewesen, wenn ein Pilot versucht hätte, das Flugzeug auf dem Wasser zu landen. AP

Experten untersuchen Trümmerteil

Es ist das erste Mal, dass Experten eine klare Schlussfolgerung aus der Analyse eines der mehr als 20 inzwischen identifizierten Trümmerteile gezogen haben. Das bei Tansania angespülte Teil zeige, dass die Landungsklappen mit größter Wahrscheinlichkeit nicht ausgefahren waren. Das wäre der Fall gewesen, wenn ein Pilot versucht hätte, das Flugzeug auf dem Wasser zu landen.

Bild: AP

„Dies bedeutet, dass die Maschine nicht auf eine kontrollierte Landung ausgerichtet war“, sagte Peter Foley von der australischen Behörde für Transportsicherheit (ATSB) in Canberra. „Jeder kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, ob jemand das Flugzeug am Ende unter Kontrolle hatte.“ AP

Nicht auf eine kontrollierte Landung ausgerichtet

„Dies bedeutet, dass die Maschine nicht auf eine kontrollierte Landung ausgerichtet war“, sagte Peter Foley von der australischen Behörde für Transportsicherheit (ATSB) in Canberra. „Jeder kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, ob jemand das Flugzeug am Ende unter Kontrolle hatte.“

Bild: AP

Flug MH 370 (hier ein Archivbild aus Februar 2014) war im März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord spurlos verschwunden. Reuters

Flug MH 370

Flug MH 370 (hier ein Archivbild aus Februar 2014) war im März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord spurlos verschwunden.

Bild: Reuters

Satellitendaten legen nahe, dass die Maschine noch stundenlang Richtung Süden flog. Ermittler vermuten, dass sie im Indischen Ozean westlich von Australien abstürzte, als der Treibstoff zu Ende war. Reuters

Mögliche Route der Unglücksmaschine

Satellitendaten legen nahe, dass die Maschine noch stundenlang Richtung Süden flog. Ermittler vermuten, dass sie im Indischen Ozean westlich von Australien abstürzte, als der Treibstoff zu Ende war.

Bild: Reuters

Neben den Trümmerteilen wurden auch Satellitendaten neu ausgewertet. „Danach zu schließen, sank die Maschine beim Auffangen des letzten Signals mit hoher und steigender Geschwindigkeit“, sagte ATSB-Sprecher Dan O'Malley. Solche Sinkraten sind bei einer am Ende des Flugs nicht mehr kontrollierten Maschine zu erwarten. AFP

Auf der Suche nach Flug MH 370

Neben den Trümmerteilen wurden auch Satellitendaten neu ausgewertet. „Danach zu schließen, sank die Maschine beim Auffangen des letzten Signals mit hoher und steigender Geschwindigkeit“, sagte ATSB-Sprecher Dan O'Malley. Solche Sinkraten sind bei einer am Ende des Flugs nicht mehr kontrollierten Maschine zu erwarten.

Bild: AFP

Niemand weiß, was wirklich an Bord passierte. Der Kontakt zu der Maschine brach nach rund einer Stunde Flugzeit ab. dpa

Niemand weiß, was an Bord passierte

Niemand weiß, was wirklich an Bord passierte. Der Kontakt zu der Maschine brach nach rund einer Stunde Flugzeit ab.

Bild: dpa

Deshalb gibt es zahlreiche Spekulationen, von Entführung über Suizidabsicht eines Piloten bis zu technischen Problemen. Die Theorie, dass ein Pilot womöglich noch versuchte, die Maschine sachte auf dem Meer zu landen, dürfte sich mit den jetzt veröffentlichten Ergebnissen erledigt haben. Reuters

Trümmerteil von MH 370

Deshalb gibt es zahlreiche Spekulationen, von Entführung über Suizidabsicht eines Piloten bis zu technischen Problemen. Die Theorie, dass ein Pilot womöglich noch versuchte, die Maschine sachte auf dem Meer zu landen, dürfte sich mit den jetzt veröffentlichten Ergebnissen erledigt haben.

Bild: Reuters

Der australische Verkehrsminister Darren Chester eröffnete am Mittwoch in Canberra eine dreitägige Expertentagung, auf der über das weitere Vorgehen bei der Suche nach der Maschine beraten werden soll. dpa

Suche mit Schiff und Flugzeug

Der australische Verkehrsminister Darren Chester eröffnete am Mittwoch in Canberra eine dreitägige Expertentagung, auf der über das weitere Vorgehen bei der Suche nach der Maschine beraten werden soll.

Bild: dpa

Ursprünglich sollte die Suche in dem 120.000 Quadratkilometer großen wahrscheinlichen Absturzgebiet Ende des Jahres abgeschlossen sein. Nun wird sie aber wohl über diesen Termin hinaus fortgesetzt. AP

Suche wird wohl fortgesetzt

Ursprünglich sollte die Suche in dem 120.000 Quadratkilometer großen wahrscheinlichen Absturzgebiet Ende des Jahres abgeschlossen sein. Nun wird sie aber wohl über diesen Termin hinaus fortgesetzt.

Bild: AP

  • zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • vor

Weitere Galerien

„Boot 2018“: Das sind Europas beste Yachten

„Boot 2018“

Das sind Europas beste Yachten

Sie sind so etwas wie die Oscars der Wassersport-Branche: Fachleute aus aller Welt küren auf der „Boot“ in Düsseldorf Europas Yacht des Jahres – vom wendigen Segler bis zur Luxusyacht. Die Gewinner im Überblick.

Die Welt in Bildern: Blickfang

Die Welt in Bildern

Blickfang

Sie beeindrucken. Sie wühlen auf. Sie faszinieren. Sie erschrecken. Sie entlocken ein Lächeln. Sie dokumentieren den großen Moment. Sie zeigen kleine Wunder. Oder sie erzählen eine Geschichte. Die Welt – ein Blickfang.

Reaktionen zur SPD-Abstimmung: „Stabil wird diese Koalition nicht“

Reaktionen zur SPD-Abstimmung

„Stabil wird diese Koalition nicht“

Die SPD hat der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union zugestimmt. Das Ergebnis war knapp, nur 56,4 Prozent der Delegierten stimmten mit Ja. Erste Reaktionen aus Politik und Wirtschaft.

Ehrung in Davos: Elton John erhält Crystal Award

Ehrung in Davos

Elton John erhält Crystal Award

Für ihre Rolle als gesellschaftliche Vorbilder hat das Weltwirtschaftsforum die Schauspieler Cate Blanchett und Shah Rukh Khan sowie Musiker Elton John geehrt. Sie seien eine Inspiration in herausfordernden Zeiten.

Beschwerliche Anreise nach Davos: Der Ort des Weltwirtschaftsforums versinkt im Schneechaos

Beschwerliche Anreise nach Davos

Der Ort des Weltwirtschaftsforums versinkt im Schneechaos

Schnee satt, so viel wie seit Jahren nicht mehr: Eigentlich ein Segen für die Alpen, aber die Lawinengefahr ist gewaltig. Auch viele Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums stecken fest. Die eindrucksvollsten Bilder aus...

Die Woche in Karikaturen: Wie unsere Zeichner die Welt sehen

Die Woche in Karikaturen

Wie unsere Zeichner die Welt sehen

Trump, Merkel und Europa: Jeden Tag nehmen unsere Karikaturisten Berndt A. Skott, Burkhard Mohr und Wolfgang Horsch das Weltgeschehen aufs Korn. Ohne viele Worte, auf den Punkt. Diese Themen bestimmten die Woche.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×