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17.02.2013

14:47 Uhr

Weiterer Infizierter

Weltgesundheitsorganisation warnt vor Coronavirus

Die WHO warnt vor der Ausbreitung eines neuen Virus, der dem SARS-Erreger sehr ähnlich ist. Er hatte vor zehn Jahren die Welt in Schrecken versetzt. Es gibt Indizien für eine Übertragung von Mensch zu Mensch.

Coronavirus unter dem Mikroskop. ap

Coronavirus unter dem Mikroskop.

GenfNach dem Bekanntwerden einer weiteren Infektion mit dem neuen gefährlichen Coronavirus in Großbritannien hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Wachsamkeit aufgerufen. Der aktuelle Fall sei ein weiteres Indiz, dass eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch möglich sein könnte, erklärte die WHO am Samstagabend in Genf.

Eine solche direkte Ansteckung sei zwar bislang nicht nachgewiesen worden, jedoch sei Vorsicht geboten. In allen Staaten sollten Gesundheitseinrichtungen Patienten mit unerklärbaren Lungenentzündungen oder schweren Atemwegserkrankungen und ungewöhnlichen Symptomen auf das neue Coronavirus (NCoV) testen, empfahl die WHO. Am Freitag hatten die britischen Gesundheitsbehörden bekanntgegeben, dass sich ein drittes Mitglied einer Familie mit dem sogenannten Coronavirus infiziert hat.

Coronaviren werden für die meisten Erkältungen verantwortlich gemacht. Sie können aber auch SARS verursachen: Das Virus ist mit dem SARS-Erreger verwandt, der vor zehn Jahren die Welt in Schrecken versetzte. Damals registrierte die WHO rund 8000 Fälle, etwa 800 Menschen starben an der Lungenkrankheit SARS.

Weltweit wurden bislang zwölf Infektionen mit dem NCoV gemeldet, vor allem in Ländern des Nahen Ostens. In Großbritannien war es der dritte Fall. Die erkrankte Person gehört zu einer Familie, in der es zuvor zwei Ansteckungsfälle gab. Der Krankheitsverlauf sei bei den Betroffenen relativ milde, Lebensgefahr habe nicht bestanden.

Das erste Familienmitglied, das sich infiziert hatte, war zuvor in den Nahen Osten und nach Pakistan gereist. Die beiden Verwandten waren nicht verreist. Von den zwölf registrierten Infizierten starben fünf - drei in Saudi-Arabien und zwei in Jordanien.

Kommentare (6)

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claus

17.02.2013, 15:57 Uhr

Die Pharmafirmen wollen wo wieder Ihren Impstoff loswerden und die dummen Steuerzahler sollen das wieder finanzieren.
Angst und Dummheit, damit macht man das Beste Geschäft !

Brasil

17.02.2013, 16:10 Uhr

Politdarsteller werden wieder mal die Steigbuegel halten fuer die Pharmaverbrecher!
Ja PharmaVERBRECHER, dennich wess wovon ich spreche, schliesslich war ich in dieser Branche mehr als 15 Jahre unternehmerisch taetig!

Leser

17.02.2013, 19:38 Uhr

Solange es Massentierhaltung gibt, wird es solche Seuchen geben.

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