Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2006

14:30 Uhr

Wissenschaft

Extra: Europas Beitrag zu „Stardust“

Auch europäische Wissenschaftler haben ihren Beitrag zur Nasa-Mission „Stardust“ geleistet. Eines der drei Forschungsinstrumente an Bord der Raumsonde war der Kometenstaub- Analysator Cida, der am Münchner Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik entwickelt wurde.

dpa NOORDWIJK/DARMSTADT. Auch europäische Wissenschaftler haben ihren Beitrag zur Nasa-Mission „Stardust“ geleistet. Eines der drei Forschungsinstrumente an Bord der Raumsonde war der Kometenstaub- Analysator Cida, der am Münchner Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik entwickelt wurde.

Während es die Hauptaufgabe von „Stardust“ war, Staubpartikel von dem Kometen Wild zwei auf die Erde zu bringen, hat Cida bereits im All die Zusammensetzung der Teilchen untersucht.

„Was Cida leistet, ist eine Echtzeitanalyse“, sagte der Kometenexperte der Europäischen Raumfahrtagentur (Esa), Gerhard Schwehm, im niederländischen Noordwijk. „Die Auswertung der Daten ist quasi abgeschlossen.“ Dabei seien wie schon bei der Esa-Mission „Giotto“ komplexe Kohlenstoffverbindungen gefunden worden. Auch das Instrument selbst beruht auf einem Vorgänger aus der „Giotto“- Mission, die 1986 am Halleyschen Kometen vorbeiflog.

Daneben waren Wissenschaftler der Open University in Milton Keynes bei London an der Entwicklung eines Detektors beteiligt, der die Anzahl und Konzentration der Teilchen in der Nähe des Kometen gemessen hat. Auch diese Gruppe war schon bei „Giotto“ dabei.

An der Auswertung der von „Stardust“ zur Erde gebrachten Proben werden die Europäer ebenfalls mitwirken. Zu den Experten auf diesem Gebiet gehört etwa ein Team vom Institut für Planetologie an der Universität Münster. „Da gehören Wissenschaftlergruppen in Europa zu den führenden“, sagte der Esa-Experte.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×