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06.01.2008

16:25 Uhr

Wissenschaft

Jena als „Stadt der Wissenschaft 2008“ mit vielen Veranstaltungen

Jena ist in diesem Jahr Deutschlands „Stadt der Wissenschaft“. Dazu sind in der thüringischen Hochschul- und Industriestadt hunderte Veranstaltungen geplant, wie Projektleiter Gunnar Poschmann in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte.

Collegium Jenense und Intershop-Tower dpa

Jena gehört bundesweit zu den Städten mit der höchsten Akademikerdichte. (Archivbild)

dpa JENA. Jena ist in diesem Jahr Deutschlands „Stadt der Wissenschaft“. Dazu sind in der thüringischen Hochschul- und Industriestadt hunderte Veranstaltungen geplant, wie Projektleiter Gunnar Poschmann in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte.

„Für das Programm steht bislang, einschließlich der Mittel von Sponsoren und der Förderung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, rund eine Million Euro zur Verfügung“, ergänzte er. „Das zentrale Thema dieses Wissenschaftsjahres ist Licht“, sagte Poschmann weiter. Das solle unter anderem auf „Geistesblitze“ für wissenschaftliche Innovationen und die Bedeutung der Optik-Industrie für die Stadt Jena anspielen. Ein Teil der Veranstaltungen überschneidet sich mit dem Festprogramm zum 450-jährigen Bestehen der Friedrich-Schiller-Universität. „Wir wollen mit den Aktionen auch unter Abiturienten in benachbarten Bundesländern für Jena als Studienort werben.“ Auch Traditionsfirmen wie Jenoptik, Zeiss und Schott suchten Nachwuchswissenschaftler.

Die offizielle Eröffnungsveranstaltung am 2. Februar auf dem festlich illuminierten Theaterplatz hat das Motto „Jena leuchtet“. Bei dem Happening wird auch die französische Straßentheatertruppe Compagnie des Quidams auftreten. „Außerdem werden sieben wichtige Orte der Wissenschaft und Forschung in der Innenstadt von Künstlern angestrahlt“, erläuterte Poschmann.

Jena gehört bundesweit zu den Städten mit der höchsten Akademikerdichte. Von den rund 100 000 Einwohnern sind 25 000 Studenten und etwa 20 000 Mitarbeiter von Hochschulen oder Forschungseinrichtungen. „Für unsere Stadt ist es gewissermaßen überlebenswichtig, dass junge Leute hierher zum Studium kommen.“

Mit der Auszeichnung als Wissenschaftsstadt durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist eine Förderung von bis zu 250 000 Euro verbunden. 2005 war Bremen/Bremerhaven die erste Stadt der Wissenschaft, es folgten Dresden und 2007 Braunschweig. Mit der Ehrung sollen Städte bedacht werden, die die Wissenschaft als Motor für ihre Entwicklung nutzen.

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