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16.01.2007

14:45 Uhr

Wissenschaft

Philip-Morris-Forschungspreise für vier Wissenschaftler

Arbeiten zur Genetik, Quantenphysik, Globalisierung und zu einem neuen „Homo oeconomicus“ werden in diesem Jahr mit dem Philip-Morris-Forschungspreis ausgezeichnet.

dpa MüNCHEN. Arbeiten zur Genetik, Quantenphysik, Globalisierung und zu einem neuen „Homo oeconomicus“ werden in diesem Jahr mit dem Philip-Morris-Forschungspreis ausgezeichnet. Die mit 100 000 Euro dotierte Auszeichnung teilen sich vier Wissenschaftler aus München, Mainz, Berlin und Köln, berichtete die Philip-Morris-Stiftung in München.

Der seit 1983 jährlich verliehene Preis gilt in Deutschland als eine der renommierten Auszeichnungen für Wissenschaftler.

Bahnbrechende Möglichkeiten für die Materialforschung bietet nach Darstellung der Jury der Quantensimulator aus Laserlicht des 34- jährigen Physikers Immanuel Bloch aus Mainz. Der Münchner Biochemiker Prof. Patrick Cramer hat das Lesen der Geninformation in den Zellen als Erster in einem Film Schritt für Schritt bis in atomare Details dokumentiert.

Prof. Axel Ockenfels von der Universität Köln zeigte mit Experimenten, dass die Vorstellung vom rein egoistisch handelnden „Homo oeconomicus“ realitätsfern ist. Stattdessen spielten Emotionen und Werte wie Fairness eine wichtige Rolle für das eigene Handeln, betonte die Stiftung. Der Historiker Prof. Sebastian Conrad von der Freien Universität Berlin habe anhand von Studien in China, Indien und Japan belegt, dass die Globalisierung nicht zu einer Vereinheitlichung, sondern zu einer modernen Vielfalt der Kulturen führe.

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