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09.01.2013

09:23 Uhr

Gerüchte

Apple arbeitet an günstigerem iPhone

Über ein günstigeres iPhone wird schon lange spekuliert. Laut einem neuen Zeitungsbericht könnte es schon dieses Jahr auf den Markt kommen. Aber vielleicht entscheidet sich Apple auch wieder dagegen.

Nach Informationen des „Wall Street Journal“ arbeitet Apple an einer günstigeren Variante und könnte das Gerät noch in diesem Jahr auf den Markt bringen. dapd

Nach Informationen des „Wall Street Journal“ arbeitet Apple an einer günstigeren Variante und könnte das Gerät noch in diesem Jahr auf den Markt bringen.

New York Die Gerüchte über ein billigeres iPhone bekommen neuen Auftrieb. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ arbeitet Apple an einer günstigeren Variante und könnte das Gerät noch in diesem Jahr auf den Markt bringen. Der Preis könne unter anderem mit einem Gehäuse aus Plastik statt Aluminium wie beim aktuellen iPhone 5 gesenkt werden, hieß es unter Berufung auf eingeweihte Personen. Das Innenleben könne teils gleich sein; teils könnten auch Komponenten aus älteren iPhone-Modellen genutzt werden.

Schon seit mehreren Jahren tauchen immer mal wieder Spekulationen über ein günstigeres iPhone auf, mit dem Apple vor allem den Marktanteil in den boomenden Schwellenländern ausbauen könnte. Doch Apple verfolgte stattdessen bisher die Linie, einfach die vorherigen iPhone-Modelle günstiger anzubieten, wenn ein neues herauskam. Das bremste zwar eventuell die Marktanteile, steigerte aber die Profite. Das trug auch zu dem Geldberg von rund 120 Milliarden Dollar bei, auf dem der Konzern sitzt.

Die größten Handyhersteller

Markt im Wandel

Der Handy-Markt ist im Umbruch: Smartphones verdrängen einfache Mobiltelefone, Samsung gelingt es am besten, sich auf diesen Trend einzustellen. Dagegen kommt kein anderer an – weder Nokia, die einstige Nummer 1, noch Apple mit seinem iPhone.

Samsung

Samsung ist inzwischen mit deutlichem Abstand die Nummer 1: Der südkoreanische Hersteller verkaufte im dritten Quartal 2012 knapp 98 Millionen Geräte, wie der Marktforscher Gartner berichtet. Das entspricht einem Marktanteil von 22,9 Prozent. Auch im lukrativen Smartphone-Markt ist der Konzern gut aufgestellt, er setzte 55 Millionen Geräte ab.

Nokia

Der einstige Weltmarktführer Nokia lässt Federn. Im dritten Quartal 2012 verkaufte er nur noch 82 Millionen Handys (19,2 Prozent Marktanteil). Im Vorjahreszeitraum waren es noch mehr als 105 Millionen Geräte. Darunter waren laut Gartner aber nur 7,2 Millionen Smartphones, die deutlich mehr abwerfen als die Günstig-Handys.

Apple

Apple verkaufte im dritten Quartal 23,6 Millionen Smartphones, ein deutlicher Zuwachs von mehr als 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Handymarkt hält Apple 5,5 Prozent Marktanteil, im lukrativen Smartphone-Markt sogar 13,9 Prozent.

Research in Motion

Der Blackberry-Hersteller Research in Motion steckt ebenso wie Nokia tief in der Krise. Die Kanadier setzten im dritten Quartal 2012 rund 9 Millionen ihrer E-Mail-Maschinen ab, rund ein Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil bei den Handys ist auf 2,1 Prozent geschrumpft, bei den Smartphones sind es immerhin noch 5,3 Prozent.

Sonstige

Der Handymarkt ist schwer umkämpft, Traditionsunternehmen wie Aufsteiger buhlen um die Gunst der Käufer. Der chinesische Hersteller ZTE verkaufte im dritten Quartal 16,7 Millionen Geräte (3,9 Prozent Marktanteil), Huawei 12 Millionen Handys (2,8 Prozent). LG wurde 14 Millionen Geräte los (3,3 Prozent), die Google-Tochter Motorola 8,6 Millionen (2 Prozent), dicht gefolgt von HTC mit 8,4 Millionen.

Inzwischen ist Apple jedoch insbesondere durch den Erfolg von Samsung mit seinen Android-Smartphones in Zugzwang geraten. Einfache Handys werden schnell von Smartphones abgelöst - und wer die Kunden jetzt für seine Plattform gewinnt, könnte viele von ihnen auch länger behalten. Im dritten Quartal steckte der iPhone-Marktanteil bei 15 Prozent fest.

Etwa jedes dritte Smartphone kam von Samsung, auch weil die Südkoreaner eine breite Modellpalette mit diversen günstigen Geräten haben. Im vierten Quartal dürfte Apple dank dem iPhone 5 zwar etwas aufgeholt haben - in den boomenden Wachstumsmärkten von Ländern wie China, Indien oder Brasilien sind aber weiterhin vor allem günstige Smartphones gefragt.

Der zwanghafte Hype um Apple-Produkte

Video: Der zwanghafte Hype um Apple-Produkte

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Apple spiele schon länger mit dem Gedanken eines Einstiegs-iPhone, bestätigte die Zeitung frühere Gerüchte. Der Plan könne allerdings am Ende auch fallengelassen werden. Apple selbst äußerte sich wie üblich nicht zu derartigen Spekulationen.



Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

09.01.2013, 10:43 Uhr

Das EiPhone ist schon günstig. Jedenfalls in der Herstellung. Da man aber ein Mehrfachen davon verdienen möchte und auch genug Schlafschafe findet, die das bezahlen, kommt man beim Appel vor Lachen nicht in den Schlaf.

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