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19.10.2011

14:12 Uhr

Ice Cream Sandwich

Android 4.0 bringt viele Verbesserungen

VonIngo Pakalski

Mit einer neuen Betriebssystem für Smartphones und Tablets wollen iPhone-Konkurrenten punkten. Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich verfügt über eine Gesichtserkennung, einen schnelleren Browser und ermöglicht Übertragung von Daten per NFC

Hugo Barra, Direktor des Android-Produktmanagements, bei der Vorstellung von Android-Funktionen auf einem neuen Nexus-Smartphone. dapd

Hugo Barra, Direktor des Android-Produktmanagements, bei der Vorstellung von Android-Funktionen auf einem neuen Nexus-Smartphone.

BerlinMit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich werden die beiden Android-Varianten 2.x und 3.x verschmolzen. Während Android 2.x vor allem für den Einsatz auf Smartphones gedacht ist, gibt es Android 3.x nur auf Tablets. Android 4.0 hebt diese Unterscheidung auf, die neue Version kann ohne Einschränkungen sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones verwendet werden.

In der Folge haben Smartphones mit Android 4.0 künftig keine Hardwareknöpfe mehr. Stattdessen gibt es wie schon bei Android 3.x die Bedienelemente nur noch auf dem Touchscreen. Das hat den Vorteil, dass die Bedienknöpfe sich mitdrehen, wenn das Gerät etwa im Querformat gehalten wird. Dafür gibt es künftig keine fühlbaren Knöpfe mehr.

Android 4.0 hat quasi den Sperrbildschirm von Android 3.x alias Honeycomb erhalten. Auf Geräten mit Android 4.0 kann über den Sperrbildschirm direkt die Kameraanwendung aufgerufen werden. Als weitere optische Änderung hat Android 4.0 mit Roboto einen neuen Font erhalten, der besonders auf den Einsatz auf HD-Displays hin optimiert sein soll.

Schließen per Fingerwisch

Die Multitaskingübersicht aus Android 3.x wurde ebenfalls übernommen: Der Anwender sieht nun in kleinen Vorschaufenstern, welche Anwendungen parallel laufen. Mit einem Wisch nach rechts lassen sich laufende Applikationen bequem schließen. Die Bediengeste erinnert an die Multitaskingbedienung aus WebOS.

Benachrichtigungen lassen sich ebenfalls mit einem Fingerwisch nach rechts löschen. Bei gesperrtem Gerät kann der Nutzer direkt die Benachrichtigungsleiste öffnen, um die betreffende Anwendung zu starten.

Android 4.0 bringt einen überarbeiteten Programmstarter, der Verzeichnisse kennt, damit Anwendungen besser sortiert werden können. Ordner können dabei auf den Schnellstarter gezogen werden.

Ebenfalls einer besseren Übersichtlichkeit dient die Funktion zum Ausblenden vorinstallierter Anwendungen, die nicht benötigt werden. Dabei werden die Anwendungen nicht deinstalliert, sie tauchen aber im Programmstarter nicht mehr störend auf. Aus der Android-3-Welt wurde die Funktion übernommen, mit der sich Widgets in der Größe anpassen lassen, was Android 2.x nicht unterstützt.

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