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08.03.2012

07:38 Uhr

Im Test

So scharf war das iPad noch nie

VonAxel Postinett

Mit großem Bahnhof hat Apple sein neues iPad in San Francisco vorgestellt. Im Anschluss an die Präsentation konnten wir das neue Tablet in die Hand nehmen und erste Eindrücke sammeln.

Apple hat seine gesamte Aufmerksamkeit dem Display des neuen iPad gewidmet. dpa

Apple hat seine gesamte Aufmerksamkeit dem Display des neuen iPad gewidmet.

San FranciscoDas äußere Erscheinungsbild des neuen iPad ist schnell abgehandelt: Die dritte Generation ist eine Spur dicker als der Vorgänger, aber ansonsten in den Dimensionen und im Gewicht praktisch unverändert. Keine zusätzlichen Schnittstellen oder sonstige Spielereien.

Die gesamte Aufmerksamkeit hat Apple auf das Display gelenkt. Es heißt nun Retina-Display und bietet mit 3,1 Millionen Pixeln (2048x1536 Bildpunkte) die vierfache Auflösung des iPad 2. Der Effekt dieser hohen Dichte an Bildpunkten auf einem 9,7-Zoll-Bildschirm ist frappierend. Hält man das Gerät in normaler Leseentfernung in der Hand, erscheinen besonders Texte jetzt gestochen scharf.

Eine deutlich erhöhte Farbsättigung sorgt für Bilder und Videos mit leuchtenden und kräftigeren Farben. Das ist es eigentlich, worum es geht.

Alles andere, der stärkere Prozessor mit vier Rechenkernen etwa, hat nur die Aufgabe, diesem Bildschirm zuzuarbeiten. Und damit hat er reichlich zu tun. Beim Laden und Bearbeiten von großen Dateien – iPhoto unterstützt bis zu 19 Megapixel-Fotos - erschien verdächtig oft das drehende Rädchen auf dem Bildschirm, das Wartezeit beim Laden oder Programmausführung anzeigt. iPhoto kommt mit einer Menge von Filtern und Bearbeitungsoptionen und macht das beliebte Instagram praktisch überflüssig. Aber wie gesagt: Die geballte Grafikleistung fordert ihren Preis.

In der Kürze der gegebenen Zeit leider nicht auszutesten war der LTE-Datenteil. Der Datenstandard der vierten Generation, bei Android-Geräten oder dem Windows 7-Smartphone Lumia 710 von Nokia bereits Realität, verspricht allerdings eine deutliche Verbesserung beim Datenmanagement. Vor allem natürlich in den USA beim chronisch überlasteten AT&T-Netzwerk. Wer kein LTE zu Hause hat, muss nicht darben, denn natürlich werden alle Datenstandards sowie WLAN ebenfalls unterstützt.

Kommentare (8)

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Kauft_Konsumiert_Gehorcht

08.03.2012, 09:09 Uhr

Jetzt muss mir nur noch einer sagen, wofür ich das Ding brauche und dann kaufe ich sofort eins.

"Vermisst wird auch weiterhin ein Blitz für die rückwärtige Kamera oder ein LED-Licht für Videoaufzeichnung."

Ich würde mich schlapp lachen, wenn ich jemanden mit so einem Ding fotografieren oder beim Videodrehen sehen würde.

Account gelöscht!

08.03.2012, 09:43 Uhr

Ein total unnötiges, teures Spielzeug ohne jeden Nutzzweck, außer der Käufer sucht händeringend eine Zweckmäßigkeit zur Begründung seines Kaufs. Ist doch eher ein "Must Have" für diejenigen, die angeben wollen. Für diesen Preis kaufe ich mir lieber 20 Gramm Gold für den Tresor. Und für alles Andere unterwegs reicht ein leichtes, schnelles Notebook mit Tastatur.

Mickjaggerdergroesste

08.03.2012, 09:45 Uhr

finde ich alles super

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