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05.02.2004

17:00 Uhr

Intel und Motorola schließen sich an

Chip-Allianz um Nokia bekommt Verstärkung

Um einen gemeinsamen Branchenstandard zu entwickeln haben sich im Sommer vergangenen Jahres der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia sowie die Chiphersteller STMicroelectronics, Texas Instruments und ARM in der MIPI-Allianz (Mobile Industry Processor Interface) zusammengeschlossen. 35 weitere Unternehmen wollen sich dem nun anzuschließen. Darunter sind auch der weltgrößte Chiphersteller Intel und der zweitgrößte Hersteller von Mobiltelefonen, Motorola.

HB NEW YORK. Intel und Motorola kündigten am Mittwoch an, der Allianz im Juli beitreten zu wollen. Ziel des Bündnisses ist ein gemeinsamer Branchenstandard für eine Vereinfachung der Herstellung. Die Unternehmen hoffen auf eine stärkere Nachfrage nach Handys der neuen Generation, die neben dem Telefonieren auch Internet- und Computer-Anwendungen bieten.

Die vier Gründungsmitglieder Nokia, Texas Instruments und STMicroelectronics und ARM wollten auch sicherstellen, dass es bei der modernsten Generation von Mobiltelefonen anders als im PC-Sektor keine marktbeherrschenden Großkonzerne gibt. Denn auch der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft will seine Marktanteile in diesem Bereich erhöhen.

Der US-Konzern Texas Instruments ist der größte Hersteller von Handy-Chips. Die französisch-italienische STM gilt als Top-Lieferant von Chips, die multimediale Anwendungen aus dem Audio- und Video-Bereich miteinander verbinden. Der britische Chip-Designer ARM stellt Prozessoren her, die in den meisten schnurlosen Telefonen zu finden sind.

Der Allianz haben sich zwischenzeitlich weitere international bekannte Konzerne wie die niederländische Philips Electronics, die südkoreanische Samsung Electronics , der deutsche Siemens-Konzern oder die japanische Toshiba angeschlossen.

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