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24.10.2012

07:41 Uhr

iPad Mini im Test

Der gewohnt gute Apple-Eindruck

VonAxel Postinett

Das iPad mini hinterlässt im ersten Schnelltest einen soliden Eindruck. Doch selbst bei der kleinen Version verlangt Apple Spitzen-Preise. Die Botschaft: Wer es billig braucht, der soll doch zu Amazon gehen.

Handelsblatt-Redakteur Axel Postinett konnte das neue iPad mini bereits ausprobieren.

Handelsblatt-Redakteur Axel Postinett konnte das neue iPad mini bereits ausprobieren.

San JoseKlein, leicht, schnell, elegant. Das iPad mini hinterlässt im ersten Schnelltest den gewohnt guten Apple-Eindruck. Es liegt mit nur 308 Gramm angenehm in der Hand, und das 7,2 mm schlanke Gehäuse aus Aluminium demonstriert klar den Willen, auch im Einsteigerbereich das Premiumsegment besetzen zu wollen. Untermauert wird das durch einen Anfangspreis von 329 Euro für das günstigste Gerät mit 16 GB Speicher und lediglich Wlan-Internetzugang.

Das liegt weit über den Preisen der Konkurrenz im 7-Zoll-Bereich, die sich in einer Preisspanne um 200 Euro balgt. Die Botschaft: Wer es billig braucht, der soll doch zu Amazon gehen. Bislang ist es Apple immer gelungen seine Hochpreis-Strategie durchzusetzen, mal sehen, ob es diesmal wieder funktioniert.

Video der Präsentation

Das iPad Mini ist da

Video der Präsentation: Das iPad Mini ist da

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Wie bei den großen Brüdern gibt es das magnetisch einschnappende Klappcover und je eine Kamera auf Vorder- und Rückseite, letztere allerdings nur mit fünf Megapixeln Auflösung. Ein paar Testaufnahmen im dunklen Vorführraum waren nicht schlecht, allerdings lässt sich daraus noch kein Urteil ableiten. Der A5-Prozessor ist bereits aus dem iPad 2 bekannt, seine Leistung reicht aus, um das 7,85-Zoll große Display flüssig zu bedienen. Fotoalben durchstöbern, Magazine lesen, Seiten umblättern, alles ging ohne Ruckeln von statten.

Die Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten entspricht der des iPad2, so dass es mit der Kompatibilität der Apps aus Apples Appstore keine Probleme geben dürfte. Allerdings durfte bei der Vorstellung des Geräts im kalifornischen San Jose unter den wachsamen Augen der Apple-Security keine Software nachinstalliert werden. Harte Benchmark- und Geschwindigkeitstests waren deshalb leider nicht möglich.

Knapp zusammengefasst bekommt der iPad mini-Käufer im Prinzip geschrumpfte iPad2-Technologie, also die Technik vom Vorjahr. Installiert ist die aktuellste Software iOS6, sie ist hinreichend bekannt und muss nicht weiter besprochen werden. Wer schon mal ein iPad oder iPhone gesehen oder bedient hat, weiß wie das mini funktioniert. Das ist eine Kontinuität, die viele Apple-Fans lieben.

Kommentare (12)

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Mac-Harry

24.10.2012, 07:55 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

mrmac

24.10.2012, 08:30 Uhr

Das iPad-Mini ist ab 329 Dollar (!) und nicht 329 Euro erhältlich. Das macht knapp 250 Euro.

Kurt

24.10.2012, 08:58 Uhr

In den USA kostet es 329 Dollar. In Deutschland jedoch 329 Euro. Ist leider immer so bei Apple.

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