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06.08.2012

23:37 Uhr

iPhone-Software

YouTube-App verschwindet aus nächster Version

Die bisherige iPhone-App für die Videoplattform YouTube wird zum Opfer der wachsenden Rivalität von Apple und Google. Schon vor Kurzem hatte Apple angekündigt mit iOS 6 kein Google Maps mehr auf die iPhones zu bringen.

Auf dem Display eines iPhones ist die Startseite von Google Deutschland darstellt. dpa

Auf dem Display eines iPhones ist die Startseite von Google Deutschland darstellt.

New YorkIn der nächsten Version des Betriebssystems iOS werde die iPhone-App für YouTube nicht mehr vorinstalliert sein, teilte Apple am Montag mit. Die Nutzer könnten aber über den Internet-Browser auf die Videoplattform zugreifen und außerdem arbeite Google an einer neuen App zum separaten Laden, sagte eine Apple-Sprecherin der Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

„Unsere Lizenz, die YouTube-App in iOS einzuschließen, ist abgelaufen“, erklärte sie ohne weitere Angaben. Die App für den direkten Zugang zu Googles Videoplattform war seit dem Start des iPhone im Jahr 2007 auf jedem Gerät fest installiert. Ihr Verschwinden ist das nächste Zeichen dafür, wie tief der Graben zwischen den einstigen Partnern Apple und Google inzwischen geworden ist. Schon vor einigen Wochen war angekündigt worden, dass Apple mit iOS 6 im Herbst einen eigenen Kartendienst statt Google Maps auf die iPhones und iPads bringen wird.

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Auslöser für die Rivalität war das Google-Betriebssystem Android. Der Internet-Konzern entwickelte es als treibende Kraft gemeinsam mit Partnern und stellt es kostenlos Handy-Herstellern zur Verfügung. Inzwischen hält Android gut die Hälfte des Smartphone-Marktes.

Apple-Gründer Steve Jobs fand allerdings, dass bei Android Elemente von iOS kopiert wurden. Apple verklagte mehrere Hersteller von Android-Smartphones, darunter auch seinen wichtigen Zulieferer Samsung. In den USA läuft gerade ein großer Patentprozess zwischen den beiden Unternehmen. Gegen Google klagte Apple hingegen nicht - nachdem der Internet-Konzern den Handy-Hersteller Motorola gekauft hat, stehen sich die beiden Unternehmen trotzdem vor Gericht gegenüber.

Von

dpa

Kommentare (1)

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07.08.2012, 09:22 Uhr

Android ist eh besser, weil weniger Bevormundung.

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