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08.03.2006

17:45 Uhr

1&1, GMX und Web.de

United Internet bietet E-Mail für unterwegs

United Internet steigt mit einem Kampfpreis in den wachsenden Markt für mobile E-Mail ein. In Kooperation mit Vodafone werden E-Mail-Konten bei 1&1, GMX und Web.de auch unterwegs nutzbar sein, kündigte das Unternehmen am Mittwoch auf der Cebit in Hannover an.

Mit Pocket Web kann man mobil im Internet surfen und E-Mails per Push-Service empfangen. Foto: United Internet

Mit Pocket Web kann man mobil im Internet surfen und E-Mails per Push-Service empfangen. Foto: United Internet

dpa HANNOVER. Dafür wird zum 1. April unter dem Namen "Pocket Web" ein kleines aufklappbares Gerät mit voller Tastatur eingeführt. Mit dem so genannten "Push"-Verfahren werden E-Mails direkt durchgeleitet. Auch Internet-Nutzung und Telefonieren über das Vodafone-Netz sind möglich. Der Preis des Angebots liegt bei 9,99 Euro.

Der Markt für mobile E-Mail wird derzeit vor allem vom Blackberry - Dienst des kanadischen Unternehmens Research in Motion (RIM) dominiert, der auch von deutschen Mobilfunk-Betreibern angeboten wird. Angesichts der recht hohen Tarife nutzen ihn bisher fast ausschließlich Unternehmen. Das Angebot von United Internet ist dagegen auf Privatkunden ausgerichtet. Eine Lösung für Unternehmen werde in einer "zweiten Phase" folgen.

Der "Pocket Web" ist relativ einfach ausgestattet. Telefonieren ist nur über ein Headset möglich, das Gerät läuft über Gprs statt UMTS, was etwas langsamere Übertragungsgeschwindigkeiten bedeutet. Als Anhänge werden vorerst nur Bilder unterstützt.

Der Dienst steht nur für Kunden der E-Mail-Dienste von United Internet zur Verfügung, betonte Vorstands-Sprecher Andreas Gauger. Nach Übernahme des Geschäfts von Web.de hat das Unternehmen 56 Mill. E-Mail-Konten nach 27 Mill. im Jahr 2004.

United Internet kooperiert zudem mit Prosiebensat.1 beim Video- Vertrieb über das Internet. Über den Dienst mit dem Namen "maxdome" sollen vom 2. Quartal an Filme, Serien und Erotik-Programme angeboten werden. Sie können auf dem PC oder über eine Set-Top-Box auf dem Fernseher angesehen werden. Serien sollen zum Teil vor der TV- Ausstrahlung zu sehen sein, es soll auch Abo-Pakete geben. Das Angebot ist Teil der Bemühungen von Prosiebensat.1, sich angesichts der verhaltenen Entwicklung auf dem Werbemarkt ein Standbein im Pay- TV zu schaffen.

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