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01.03.2011

14:52 Uhr

Acer-Chef

Computerpreise geben weiter nach

Der Deutschland-Chef des Computerherstellers Acer erwartet im laufenden Jahr sinkende Preise im Computerbereich. Vor allem der Bereich Desktop-PC müsse leiden. Sterben werde er aber trotz des Trends zu mobilen Endgeräten nicht.

Eine Messebesucherin betrachtet an einem Ausstellerstand Tablets. Quelle: dpa

Eine Messebesucherin betrachtet an einem Ausstellerstand Tablets.

Hannover"Ich gehe davon aus, dass wir uns wieder im normalen Zyklus befinden", sagte Acer-Geschäftsführer Stefan Engel am Dienstag auf der Computermesse Cebit in Hannover. Im vergangenen Jahr seien die Preise erstmals seit Jahren nach oben gegangen.

Einen Wachstumsschub verspricht sich Engel vor allem von mobilen Endgeräten wie den Tablet-PCs. Wie groß der Markt für diese Geräte ist, "weiß im Moment noch keiner genau". Analysten prognostizierten derzeit, dass die Tablet-PCs bis 2013 ein ähnlich hohes Marktvolumen wie der Desktop-Bereich haben werde. Eine wichtige Rolle dabei spiele, wie Intel auf diese Entwicklung reagiere.

"Bis 2012 werden mehr als 65 Prozent aller verkauften PCs mobile Geräte sein", sagte er. Der Desktop-PC werde deshalb "nicht sterben, aber momentan verliert er". Der Markt werde immer stärker durch den Bereich Unterhaltungselektronik getragen. Der professionelle Sektor betrage 2012 voraussichtlich nur noch 40 Prozent.

Acer verkaufte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 31 Millionen Notebooks und neun Millionen Netbooks. 2010 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von weltweit 19,9 Milliarden US-Dollar, nach 17,4 Milliarden US-Dollar in 2009.

Von

dapd

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