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19.01.2005

12:30 Uhr

IT + Telekommunikation

AMD mit 30 Millionen Dollar Quartalsverlust

Der weltweit zweitgrößte PC-Chiphersteller Advanced Micro Devices Inc. (AMD) hat angesichts brutaler Preiskämpfe im Schlussquartal 2004 rote Zahlen geschrieben.

AMD

Die zweite AMD-Fabrik in Dresden ist noch nicht gang fertig.

dpa SUNNYVALE. Der weltweit zweitgrößte PC-Chiphersteller Advanced Micro Devices Inc. (AMD) hat angesichts brutaler Preiskämpfe im Schlussquartal 2004 rote Zahlen geschrieben.

Das Unternehmen befindet sich bei PC-Chips sowie bei Speicherchips, den so genannten Flash-Memory-Chips für Handys und andere elektronische Geräte, in harter Konkurrenz mit dem Branchenführer Intel.

AMD geriet wegen der Speicherchips in die Verlustzone. Die US- Gesellschaft verbuchte im Schlussquartal 2004 einen Verlust von 30 Mill. Dollar (23 Mill. Euro) oder acht Cent je Aktie. Dabei belasteten Schuldenrückzahlungen und Umschuldungen das Ergebnis mit 49 Mill. Dollar, teilte AMD am Dienstag nach Börsenschluss mit. AMD hatte im Vorjahreszeitraum noch 43,2 Mill. Dollar oder zwölf Cent je Aktie verdient.

Der Quartalsumsatz legte um fünf Prozent auf 1,3 Mrd. Dollar zu. Der Umsatz der Flash-Memory-Chip-Sparte fiel allerdings um elf Prozent auf 504 Mill. Dollar. Der Umsatz der Computerchip-Sparte erhöhte sich hingegen gegenüber dem Schlussquartal 2003 kräftig um 26 Prozent auf 730 Mill. Dollar.

Der Jahresumsatz stieg kräftig um 42 Prozent auf fünf Mrd. Dollar und verbuchte damit einen neuen Rekord. Dabei legten die Computerchips um 29 Prozent und die Speicherchips um 65 Prozent zu, betonte AMD-Finanzchef Robert J. Rivet. AMD hat im vergangenen Jahr 91,2 Mill. Dollar oder 25 Cent je Aktie verdient gegenüber roten Zahlen von 274,5 Mill. Dollar oder 79 Cent je Aktie im Jahr 2003. Im Gesamtjahr schrieben sowohl die Speicher-Chip- als auch die Computerchip-Sparte schwarze Zahlen.

Das Unternehmen erwartet für das erste Quartal 2005 saisonal übliche stagnierende bis leicht fallende Computerchip-Umsätze. Bei Speicherchips geht AMD von weiter fallenden Umsätzen aus, wobei unter anderem der anhaltenden Preisdruck angeführt wurde. Die AMD-Aktien gaben nachbörslich um 1,6 Prozent auf 15,25 Dollar nach.

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