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12.02.2013

17:16 Uhr

Angebot erweitert

ZDF startet Livestream rund um die Uhr

Die ZDF-Fernsehkanäle laufen seit Dienstag rund um die Uhr im Internet-Livestream. Damit schlössen sich Lücken im bisher schon umfangreichen Angebot, teilte der Sender in Mainz mit.

Das Logo des ZDF. dpa

Das Logo des ZDF.

MainzAm Computer und von unterwegs können alle Internetnutzer nun jederzeit das TV-Programm aller ZDF-Kanäle inklusive der Digitalangebote wie ZDFneo, ZDFkultur und ZDFinfo schauen. Abrufbar ist der Livestream über die ZDF-Mediathek bzw. unter http://live.zdf.de/Start und von den Startseiten der Onlineangebote. Die Mediathek-App und die mobile Adresse http://webapp.zdf.de/mediathek ermöglichen den Abruf über Smartphones und Tablets.

In Einzelfällen kann der Bildschirm aber nach wie vor schwarz bleiben, denn für bestimmte Inhalte wie Sportübertragungen fehlen dem Sender zum Teil schlicht und einfach die Rechte für ein Streaming im Netz. Die Mediathek bietet weiterhin im gewohnten Umfang Abrufvideos zu einem großen Teil des ZDF-Programms.

Der Mainzer Sender zieht damit mit der ARD gleich, die seit Anfang Januar dieses Jahres ein Livestream-Angebot im Netz hat. Die Einführung fällt nicht zufällig in die zeitliche Nähe der Einführung der neuen Rundfunk-Haushaltsabgabe. Ein ARD-Sprecher hatte zum Start des ARD-Angebots erklärt, Es sei klar gewesen, dass man mit der neuen Gebührenordnung das Programm auch auf allen Ausspielwegen zur Verfügung stellen müsste.

Kommentare (5)

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Pro-d

12.02.2013, 17:45 Uhr

Ein Sender, der seien. Gebühren von uns erpresst, ist eine Beleidigung für unsere Demokratie. Ich kann dem nicht zustimmen, dass wir uns mit diesen Mafia - Strukturen hier befassen sollten.



Torsten_Steinberg

12.02.2013, 20:48 Uhr

"In Einzelfällen kann der Bildschirm aber nach wie vor schwarz bleiben, denn für bestimmte Inhalte wie Sportübertragungen fehlen dem Sender zum Teil schlicht und einfach die Rechte für ein Streaming im Netz."

Es ist bekannt, dass die öffentlich-rechtlichen Sender einen umstritten großen Anteil ihrer Gebühren in die Übertragungsrechte von Sportsendungen investieren. Da ist es eine Verhöhnng des Gebührenzahlers, wenn ausgerechnet für diese Sendungen die Rechte für ein Streaming im Netz nicht vorhanden sind. Denn der Gebührenzahler soll auf jeden Fall zahlen, auch wenn ihm nur das Netz, nicht aber ein Fernseher zur Verfügung steht.

Abgesehen davon weist die Republik noch immer infrastrukturelle Löcher auf, in denen das bestehende Netz keine ausreichende Übertragungsgeschwindigkeit für einen Livestream gleich welcher Art bietet. Wer davon betroffen ist, sollte ohnehin von der neuen Abgabenregelung ausgenommen bleiben, die darauf fußt, dass überall ein ausreichender Netzzugang gewährleistet sein sollte.

Account gelöscht!

13.02.2013, 01:09 Uhr

Ich denke mal das ist der erste Schritt hin zu einer weltweiten "Einhebung" der GEZ-Steuer. Jetzt können wir endlich bei den Holländern oder den Portugiesen oder Amerikanern eintreiben. Wenn die Ganze Welt schauen kann, dann muss sie auch bezahlen. Das ist nicht mehr als Recht in der Logik der GEZ-Mafia. Super! Weiter so!

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