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10.01.2006

23:00 Uhr

Apple

Der Intel-Mac ist da

Schneller als angekündigt stellt Apple seine Macintosh-Computer auf Intel-Chips um. Die ersten Produkte hat Apple-Chef Steve Jobs präsentiert. Dabei nannte er dann ganz nebenbei auch noch die neusten Umsatzzahlen und löste ein Kursfeuerwerk aus.

Weiß wie immer, aber im Innern gänzlich neu. Der erste Mac mit Intel-Prozessor. Foto: Apple dpa

Weiß wie immer, aber im Innern gänzlich neu. Der erste Mac mit Intel-Prozessor. Foto: Apple

dpa SAN FRANCISCO. Der neue iMac mit einem Intel Core Duo sei von sofort an verfügbar, sagte Jobs zur Eröffnung der Messe MacWorld Expo am Dienstag in San Francisco. Der neue Apple-Laptop MacBook Pro werde in Februar in die Läden kommen. Gleichzeitig gab der Apple-Chef bekannt, dass im abgelaufenen Weihnachtsgeschäft sich der Absatz des mobilen Musikplayers iPod im Vergleich zum Quartal zuvor auf 14 Mill. Stück verdreifachte. Die Apple-Aktie legte daraufhin um sechs Prozent zu und überwand an der New Yorker Börse Nasdaq zum ersten Mal in der Firmengeschichte die 80-Dollar- Schwelle.

Apple hatte den Umstieg von der IBM PowerPC-Plattform auf die Intel-Chips vor einem halben Jahr angekündigt und damals versprochen, bis zum Sommer 2006 die ersten Intel-Macs zu produzieren. Vor der MacWorld Expo war aber bereits spekuliert worden, dass Apple seine Produktpalette zum Teil vorzeitig umstellen wird. Bis Ende des Jahres sollen alle Macs mit Intel-Prozessoren laufen, bestätigte Jobs.

Beim den neuen iMacs bleibt äußerlich alles beim Alten. „Was ist der Unterschied? Nun, die neuen iMacs sind zwei- bis drei Mal schneller“, sagte Steve Jobs, der zuvor Intel-Chef Paul Otellini als Gast auf der Bühne empfangen hatte. Der neue iMac wird wie der neue MacBook Pro mit neuen Doppelkern-Prozessoren von Intel bestückt sein. Das MacBook Pro werde sogar vier- bis fünf Mal schneller arbeiten als das Vorgängermodell PowerBook G4, versprach Jobs.

 Apple-Neuheiten im Bild: iMac und MacBook Pro

Zu den weiteren neuen Produkten gehören eine Fernbedienung mit Radio-Funktion für iPods und verschiedene Neuversionen von Softwarepaketen wie iLife und iWork. Zudem kündigte Microsoft, die kommenden fünf Jahre seine Bürosoftware Microsoft Office für den Mac weiterzuentwickeln.

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