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05.05.2011

09:16 Uhr

Apple iPhone und iPad

Neues iOS schränkt Standortdatensammlung ein

Quelle:Golem.de

Apple hat mit iOS 4.3.3 eine neue Version seines mobilen Betriebssystems vorgestellt, bei dem der Anwender die umstrittenen Ortungsdienste vollständig deaktivieren kann. Die Ortsdaten-Sammlung wurde eingeschränkt.

Mit dem Update des Betriebssystems schränkt Apple die Sammlung von Ortsdaten bei iPhone und iPad ein. Quelle: dpa

Mit dem Update des Betriebssystems schränkt Apple die Sammlung von Ortsdaten bei iPhone und iPad ein.

Apples GSM- und CDMA-fähige iOS-Geräte speichern die Position von Funkmasten und WLANs in der Umgebung des Nutzers, auch wenn die Ortungsdienste abgeschaltet waren. Außerdem wurden diese Positionsdaten bei der Synchronisation auf den Rechner übertragen, wo sie mit Tools wie dem iPhone Tracker problemlos ausgelesen werden können.

Zur Bestimmung seiner Position nutzt das iPhone und auch das iPad nicht nur GPS, sondern auch eine Ortsdatenbank mit WLAN-Access-Points und Mobilfunktürme in seiner Umgebung. In der neuen Version 4.3.3 wurde der Zwischenspeicher für diese Daten reduziert. So wird eine geringere Menge von Positionsdaten gespeichert. Die Daten werden nun auch nicht mehr zu iTunes übertragen, wenn die iOS-Geräte mit dem Rechner synchronisiert werden. 

Wer die Ortungsdaten von seinem iOS-Gerät löschen will, muss nur kurz die Ortungsdienste in den Systemeinstellungen deaktivieren. Wird danach die Option wieder aktiviert, beginnen die Geräte allerdings von neuem, die Daten aufzuzeichnen. Eine Möglichkeit, trotz aktivierter Ortungsdienste die Aufzeichnung zu verhindern, gibt es nicht. 

Das Update auf iOS 4.3.3 kann über iTunes eingespielt werden und ist kompatibel mit dem GSM-Modell des iPhone 4, dem iPhone 3GS sowie den beiden iPad- und den beiden letzten iPod-touch-Generationen.

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