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02.02.2011

09:11 Uhr

Art Project

Mit Google ins Museum

VonWerner Pluta
Quelle:Golem.de

Google bietet im Rahmen des Art Projects virtuelle Rundgänge durch 17 bekannte Museen an, deren Räume mit Street-View-Technik fotografiert wurden. Außerdem wurden hochaufgelöste Abbildungen von über 1 000 herausragenden Kunstwerken erstellt.

Google holt die Schätze bedeutender Museen auf den Bildschirm. Reuters

Google holt die Schätze bedeutender Museen auf den Bildschirm.

BERLIN. Google hat Bilder aus bekannten Kunstmuseen in Europa und den USA fotografiert und macht diese über das Art Project zugänglich. Nutzer können die Museen virtuell erkunden, erklärt Maria Pfister im Blog Google Produkt Kompass.

Die virtuellen Rundgänge hat Google nach der Technik von Street View gestaltet: Der Nutzer kann durch die Museen ebenso navigieren wie durch die Straßenansichten, also per Mausklick auf Richtungspfeile oder durch Mausbewegungen. Auf diese Weise kann der Nutzer 17 Museen virtuell besuchen, darunter die Uffizien in Florenz, das Schloss von Versailles, die Eremitage in Sankt Petersburg oder das New Yorker Metropolitan Museum of Art. Zwei deutsche Museen sind auch dabei: die Alte Nationalgalerie und die Gemäldegalerie in Berlin.

Dazu wurden die Museen mit der von Street View bekannten Technik erfasst: Mitarbeiter des Unternehmens hatten eine auf einen Karren montierte Kamera durch die Ausstellungsräume geschoben und diese fotografiert. Wenn ausreichend Platz zur Verfügung stand, kam auch das Fotofahrrad zum Einsatz. Anschließend wurden die Fotos zu Panoramen montiert, so dass der Nutzer sich am Computer darin bewegen kann.

Neben den virtuellen Rundgängen gehören zum Art Project auch noch hochaufgelöste Abbildungen von über 1 000 herausragenden Kunstwerken, darunter Sandro Botticellis Geburt der Venus, Rembrandt van Rijns Nachtwache und Vincent van Goghs Sternennacht. Die Bilder haben eine Auflösung von rund sieben Gigapixel. Über einen Schieberegler kann der Nutzer soweit hineinzoomen, dass er auch noch Details wie Pinselstriche oder Risse in der Farbe erkennen kann. Aufgenommen wurden die Fotos mit dem Fotoroboter Gigapan, an dessen Entwicklung Google beteiligt war.

Vor zwei Jahren hatte Google bereits einige Bilder aus dem Prado in Madrid hochaufgelöst fotografiert und über Google Earth zugänglich gemacht.

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