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22.10.2011

17:26 Uhr

Bahnstrecken

Google Street View geht auf die Schiene

VonWerner Pluta
Quelle:Golem.de

Vom Street View zum Rail View: Google hat Panoramafotos von zwei der spektakulärsten Bahnstrecken in der Schweiz, der Albulabahn und der Berninabahn, aufgenommen. Die Bilder werden in Kürze in Street View integriert.

Foto der Rhätischen Bahn aus der Schweiz. Google will zwei der spektakulärsten Bahnstrecken in der Schweiz in das Programm Street View integrieren. dpa-tmn

Foto der Rhätischen Bahn aus der Schweiz. Google will zwei der spektakulärsten Bahnstrecken in der Schweiz in das Programm Street View integrieren.

BerlinErst auf der Straße, dann auf dem Fluss - jetzt kommt Street View auf die Schiene: Google hat Fotos von der Albulabahn und der Berninabahn in der Schweiz gemacht. Die Bilder sollten in Kürze bei Google Maps integriert werden, schreibt Ulf Spitzer, der für das Street View in Europa zuständig ist, im Google-Blog.

Die 1903 eingeweihte Albulabahn verläuft im Schweizer Kanton Graubünden. Die etwa 60 Kilometer lange Strecke verbindet Thusis mit St. Moritz. In St. Moritz beginnt die Berninabahn, die ebenfalls rund 60 Kilometer lang ist und die Stadt mit dem italienischen Tirano verbindet. Beides sind Schmalspurbahnen.

Die Strecken, die beide zu der Rhätischen Bahn gehören, zählen zu den schönsten und spektakulärsten Bahnstrecken der Welt: Sie schlängeln sich durch die Alpen, überwinden starke Steigungen und überqueren Täler auf hohen Viadukten. Seit 2008 stehen die beiden Bahnstrecken in der Liste des Unesco-Weltkulturerbes.

Um die atemberaubende Bahnfahrt zu fotografieren, hat Google das Fotofahrrad auf einen flachen Bahnwagen montiert, den die Lokomotive dann vor sich hergeschoben hat. Das Street View Trike wurde eigentlich dafür konstruiert, Parks und Orte wie Stonehenge für die Straßenansichten festzuhalten. Damit wurde aber auch schon in Museen sowie am Amazonas fotografiert.

Kommentare (1)

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Peterle

24.10.2011, 09:09 Uhr

Liebes Street View, komm' doch bitte bald zu uns und nimm unsere Bahnstrecken auf, vergiss aber nicht die Bahnhöfe, besonders von Kleinstädten und Dörfern, damit alle Welt sich ein Bild davon machen kann, wie heruntergekommen das alles in Deutschland ist. Auf dem Bahnhof von Braubach z.B., gibt es nicht einmal eine Bank für die Reisenden.
In Rüdesheim oder Bad Kreuznach beträgt der Abstand von der untersten Stufe des Waggons bis zum Bahnsteig 55 cm, einfach unüberwindbar für Gehbehinderte. Alle Klein-Bahnhöfe sind zu Ruinen verkommen, nur ein Fahrscheinautomat fordert auf umständlichste Weise dazu auf, das Ticket zu lösen; speziell für Ausländer und Ältere ein fast unlösbares Problem. In den Hauptstädten werden die Hauptbahnhöfe zu Profitcentern herausgeputzt, alle übrigen
Bahnhöfe verkommen oder werden stillgelegt. Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Schande der DB.

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