Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.11.2011

12:23 Uhr

Battlefield 3

Spielefirma Electronic Arts spioniert nicht

Das Computerspiel Battlefield 3 sorgte in der Gamer-Community wegen angeblicher Spionage für Aufregung. Der Test einer renommierten Computerzeitschrift ergibt nun: Die Spieleplattform Origin spioniert nicht.

Szene aus dem Ego-Shooter Battlefield 3. Die EA-Spieleplattform Origin verhielt sich in einem Test der Computerzeitschrift c't nicht auffällig. dpa

Szene aus dem Ego-Shooter Battlefield 3. Die EA-Spieleplattform Origin verhielt sich in einem Test der Computerzeitschrift c't nicht auffällig.

DüsseldorfDer Ego-Shooter Battlefield 3 ist bei Spielern und Presse beliebt: Die Grafik ist atemberaubend, das Gameplay überzeugt. Bei Spielern hat der Hersteller Electronic Arts (EA) dennoch einen schlechten Ruf: In einschlägigen Foren heißt es, die EA-Spieleplattform Origin, welche auch Battlefield 3 für den Multiplayer-Modus nutzt, spioniere die Spieler durch das Scannen der Festplatte aus. Damit sollten Raubkopien entdeckt werden, so die verbreitete Theorie.

Ein Test der renommierten Computerzeitschrift c’t kommt nun zu dem Ergebnis, dass dies zumindest für die aktuelle Version 8.3.7.3619 nicht zutrifft. Die Redaktion installierte das Spiel auf einem PC mit Windows 7 Home Premium und ließ sämtliche Zugriffe auf das System über eine Software überwachen. Ergebnis: „Das Programm tut nichts, was nicht andere, ganz normale Anwendungen auch tun würden“.

Zwar konnte das Magazin Scans der Festplatte feststellen, diese wurden aber entweder durch Windows ausgelöst oder beschränkten sich auf einen Ordner von Origin selbst. Auch nachdem die Redakteure mehrere alte EA-Spiele und Patches zum Aushebeln des Kopierschutzes installierten, änderte sich das Verhalten der Origin-Software nicht. Origin übernimmt erst dann ein Spiel des Herstellers in seine Datenbank, wenn der Nutzer dieses selbst manuell hinzufügt.

Ein per Crack vom Kopierschutz befreite Version des EA-Spiels „Dragen Age: Origins“ ließ sich sogar ein zweites Mal von Origin aktivieren, ohne dass die Software Einwände hatte. Auf eine Analyse des Datenverkehrs verzichtete die c’t nach diesen Ergebnissen. „Ein Programm, das keine Informationen sammelt, kann auch keine übertragen“.

Von

std

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

WtfFail

22.11.2011, 15:09 Uhr

Zitat: Ein per Crack vom Kopierschutz befreite Version des EA-Spiels „Dragen Age: Origins“ ließ sich sogar ein zweites Mal von Origin aktivieren, ohne dass die Software Einwände hatte.

Dragen Age, ahja.....
Und es wäre schön gewesen, wenn man mal ein paar mehr Einzelheiten mitgeteilt bekommen hätte als "c't sagt, die Software ist nicht böse"

Valorhor

26.11.2011, 16:25 Uhr

Und das sollen sofort alle glauben ? Nur weil eine Zeitschrift diese Meinung vertritt, muss es noch lange nicht heißen das dies auch so stimmt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×