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08.02.2016

08:53 Uhr

Betriebssystem Android

Google bringt virtuelle Realität aufs Smartphone

Google setzt immer stärker auf virtuelle Realität. Laut einem Zeitungsbericht will der Konzern die Technologie direkt in das Betriebssystem Android integrieren. Geplant sei auch eine neue Version der „Cardboard“-Brille.

Der Konzern plant laut dem Bericht eine neue Version der Brille, in die ein Smartphone eingesteckt wird. ap

Googles „Cardboard“

Der Konzern plant laut dem Bericht eine neue Version der Brille, in die ein Smartphone eingesteckt wird.

San FranciscoGoogle verstärkt laut einem Zeitungsbericht den Fokus auf virtuelle Realität. Die Technologien, mit deren Hilfe Nutzer in virtuelle Welten eintauchen können, sollen zum Teil direkt in das Smartphone-Betriebssystem Android integriert werden, schrieb die „Financial Times“ in der Nacht zum Montag. Geplant sei auch eine neue Version der „Cardboard“-Brille, in der das Display eines eingesteckten Smartphones für die Bilder wie in einem Stereoskop sorgt.

Die neue Brille bekomme ein Gehäuse aus Plastik statt Pappe und zusätzliche Sensoren, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Sie wäre damit dem Modell Gear VR ähnlich, das Samsung Ende vergangenen Jahres für seine Smartphones auf den Markt gebracht hatte. Auch Apple zeigt Interesse an der VR-Technologie.

In diesem Jahr kommen mehrere High-Tech-Modelle von VR-Brillen auf den Markt, die statt eines eingesteckten Telefons einen eigenen Bildschirm und viele Sensoren haben. Demnächst soll die seit langem erwartete Brille Rift des inzwischen zu Facebook gehörenden Pioniers Oculus ausgeliefert werden, Sony steht in den Startlöchern mit der Playstation VR für seine Spielekonsole. Und vom Smartphone-Anbieter HTC kommt das Modell Vive.

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Es sollte ein großer Tag für Facebook werden. Doch Google fuhr dem Konkurrenten in die Parade. Beide Giganten haben Visionen für die Zukunft der virtuellen Unterhaltungsindustrie – doch sie sind grundverschieden.

Diese hochgerüsteten Brillen benötigen viel Rechenleistung und dürften zunächst vor allem für Spiele genutzt werden. VR auf Basis von Smartphones gilt als günstigere Alternative für die Massen. Google demonstrierte zum Beispiel eine Anwendung für seinen Straßen-Ansichtsdienst Street View.

Von

dpa

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