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16.01.2007

15:55 Uhr

Blogger-Szene empört

Post vom Apple-Anwalt

Nach dem Streit um die Namensrechte um das neue iPhone von Apple steht für die Anwälte des Unternehmens weitere Arbeit an. Bereits wenige Tage nach der Ankündigung des von der Technikszene begeistert aufgenommenen neuen Handys des iPod-Bauers kursiert im Netz eine Hacker-Software, die Apple gar nicht passt.

Das iPhone besitzt ein berührungsempfindliches Display statt einer Tastatur. Foto: Apple

Das iPhone besitzt ein berührungsempfindliches Display statt einer Tastatur. Foto: Apple

HB/BN SAN FRANCISCO. Diese Software zaubert Apples iPhone-Oberfläche auch auf ein handelsübliches Handy mit Windows Mobile oder Palm-Betriebssystem. Sie stammt dem Branchendienst „Zdnet“ zufolge von Paul O'Brien, dem Gründer der Mobilfunk-Site Modaco. Inzwischen gehen Apples Anwälte den Berichten zufolge gerichtlich gegen den Urheber der Software vor. Auch verschiedene Betreiber von Blogs (Internet-Tagebüchern), die die Software verbreitet haben, hätten umgehend Post von Apple-Anwälten mit einer Unterlassungsanordnung erhalten, hieß es.

Die Blogger-Szene ist über das Vorgehen empört. „Meiner Meinung nach ist das totaler Schwachsinn“, schreibt Michael Arrington, vom einflussreichen Blog „Techcrunch“. Zwar habe Apple das Recht, die Anbieter der Software zu verfolgen. „Wenn das Unternehmen aber Blogger einschüchtert, die über diese Sache berichten, ist das aber eine ganz andere Sache“, so Arrington.

Unmittelbar nach der ersten Präsentation des iPhone am vergangenen Dienstag in San Francisco auf der Macworld Expo begann der erste Rechtstreit um das lange erwartete Apple-Handy. Netzwerkspezialist Cisco hatte umgehend Klage eingereicht, da das Unternehmen bereits seit dem Jahr 2000 mit der Übernahme der Firma Infogear die Rechte an dem Namen iPhone beansprucht.

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