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27.01.2005

16:05 Uhr

IT + Telekommunikation

Bürger surfen zu sorglos im Internet

Die meisten Deutschen surfen zu sorglos im Internet. Das belegt eine repräsentative Studie, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei TNS Emnid in Auftrag gegeben wurde.

Internet

Für Surfer gilt weiterhin: Das Vertrauen ins Medium Internet sollte begrenzt bleiben.

dpa BONN. Die meisten Deutschen surfen zu sorglos im Internet. Das belegt eine repräsentative Studie, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei TNS Emnid in Auftrag gegeben wurde.

Danach interessierten sich die Nutzer kaum für das Thema Internetsicherheit, berichtete das BSI am Donnerstag in Bonn. Jeder Vierte bewege sich ohne Virenschutzprogramm im Internet und nur die Hälfte der Nutzer setze eine Firewall ein.

Überraschend hoch sei in der Bevölkerung dagegen das Wissen zu Angriffsmöglichkeiten über das Internet. Dass der eigene PC von Fremden ferngesteuert werden kann, wussten 90 Prozent. Und sieben von zehn Nutzern sind sich laut Studie bewusst, dass die Absenderadressen von E-Mails gefälscht sein können. Die Vorsorge sei mangelhaft, weil rein privat genutzte Rechner häufig nur eine geringe Bedeutung hätten, erklärte BSI-Präsident Udo Helmbrecht. Unsichere Computer gefährdeten aber die gesamte IT-Infrastruktur.

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