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04.03.2013

07:24 Uhr

Cebit-Start

Ein Smartphone für die Kanzlerin

Für knapp eine Woche wird Hannover wieder zu einem Zentrum der IT-Welt. Die Cebit versammelt Unternehmen der Branche und Vertreter anderer Industrien. Schon vor dem Start gab‘s Neuigkeiten vom Handy der Kanzlerin.

Letzte Vorbereitungen: Am Montag startet die weltgrößte IT-Messe Cebit in Hannover. dpa

Letzte Vorbereitungen: Am Montag startet die weltgrößte IT-Messe Cebit in Hannover.

HannoverDie weltgrößte Computermesse Cebit startet heute in Hannover. Am Montag gibt es die offizielle Eröffnung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und erste Pressetermine unter anderem von Telekom-Unternehmen und Microsoft.

Am Vorabend der Messe sorgte die Ankündigung des neuen abhörsicheren Handys der Kanzlerin für Aufsehen. Sie soll im Sommer auf ein Smartphone entweder von Blackberry oder von Samsung umsteigen können.

Cebit-Chef im Interview

Brauchen wir die Cebit eigentlich?

Cebit-Chef im Interview: Brauchen wir die Cebit eigentlich?

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Dabei sollen auf den neuen Regierungshandys erstmals Gespräche und Datenverkehr wie E-Mails auf einem Gerät geschützt werden. „Bisher brauchte man ein Gerät fürs sichere Telefonieren und ein zweites für sichere E-Mails. Das Smartphone war damit nicht mehr smart, sobald es sicher gemacht wurde“, erläuterte der Geschäftsführer der beteiligten Düsseldorfer Firma Secusmart, Hans-Christoph Quelle, in Hannover.

Die Cebit - für das Publikum von Dienstag bis Samstag geöffnet - steht in diesem Jahr unter dem Motto „Shareconomy“ im Zeichen des Teilens im Internet. Die Veranstalter greifen damit ein Trend-Thema auf: Das Teilen von Wissen, Ressourcen, Gegenständen und Erfahrungen mit Hilfe des Internet. Es kann dabei um Wohnungen, Autos oder Rasenmäher gehen - aber auch um kooperative Arbeitsmodelle, bei denen das Netz die Entfernung überbrücken kann.

So kommen Sie zur Cebit

Nahverkehr

Das Cebit-Ticket gilt am Tag des Messebesuchs als Fahrschein im gesamten Großraum Hannover für Fahrten mit Stadtbahnen, Bussen und dem Nahverkehr der Deutschen Bahn (2. Klasse).

Vier Stadtbahnlinien fahren direkt zum Messegelände: Die Linie 8 verkehrt vom Hauptbahnhof bis zum Endpunkt Messe/Nord und die Linie 6 fährt von der Innenstadt-Haltestelle Kröpcke bis zum Endpunkt Messe/Ost. Verstärkt werden die beiden Linien zu den Hauptbesuchszeiten von den Linien 18 und 16.

Auch die Buslinien 340 und 341 aus Rethen, Pattensen und Laatzen halten regelmäßig am Messegelände.

Bahn

Viele Nah- und Fernverkehrszüge sowie ICE halten während der Cebit am Messebahnhof Laatzen

Auto

Wer sich lieber mit dem eigenen Auto auf den Weg zur Cebit machen möchte, kann dafür aus Norden kommend den Messeschnellweg nutzen. Um Staus zu vermeiden, ist dieser zu den Hauptbesuchszeiten sechspurige Einbahnstraße. Wegweiser in der gesamten City von Hannover führen Autofahrer auf direktem Weg zur Messe.

Für Autofahrer, die nach einem Messetag ihr Fahrzeug ohne Umwege auf dem Messeparkplatz wiederfinden wollen, gibt es dieses Jahr erstmals den Carfinder. Blackberry-Nutzer können hierfür eine Software kostenfrei herunterladen. Das Blackberry ist damit in der Lage, sich die Parkposition zu merken und den Nutzer nach Messeschluss direkt zu seinem Fahrzeug zu führen.

Flugzeug

Flugreisende nutzen am besten die S-Bahn-Linie 8, um zum Messegelände zu gelangen. Sie fährt stündlich zwischen dem Flughafen Hannover und dem Messebahnhof in Laatzen. Alternativ können Flugreisende ein Bus-Shuttle zur Cebit nutzen. Zu den Hauptbesuchszeiten fährt außerdem die S-Bahn-Linie 4 aus Bennemühlen auf direktem Weg zum Messebahnhof. Von dort aus kann man das Messegelände bequem per Skywalk erreichen.

Für alle Cebit-Besucher und -Aussteller, die es exklusiv mögen, gibt es in diesem Jahr erstmals eine ganz besondere Anreisemöglichkeit: Das Internet-Portal Victor ist offizieller Partner der Cebit 2013 und ermöglicht es, einzelne Sitzplätze für einen Flug nach Hannover zu buchen oder sogar einen ganzen Privatjet zu chartern.

Merkel warb vor Cebit-Beginn für einheitliche Bedingungen für Start-Up-Firmen in Europa. Die Idee sei, „man weiß, egal wo man in Europa hinkommt, wie man ein kleines Internet-Unternehmen, ein Start-Up, gründen kann und hat die gleichen Gründungsbedingungen“, sagte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft.

In Deutschland hat sich Berlin als ein europäisches Zentrum für Start-Up-Gründungen herauskristallisiert. Viele junge Internet-Unternehmen kritisieren aber, dass Deutschland auf Dauer schlechtere Rahmenbedingungen biete als einige andere Länder in Europa und vor allem als die USA.

Kommentare (2)

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Orvell

04.03.2013, 09:19 Uhr

Die Frage ist doch warum gibt es diese Handy nur für die Kanzlerin und nicht für den normalen Verbraucher entwickelt wird. Das Smartphone des normalen Nutzers wird kontrolliert wo es sich gerade befindet E-Mails werden mitgelesen und Seitenaufrufe werden protokolliert. Damit ist es eine mobile Überwachung der jeweiligen Person die dieses Smartphone nutzt. Eines Tages wir es bestimmt Pflicht solch ein Gerät bei sich zu haben. Es wird dann auch noch eine mobile Fußgänger Maut eingeführt und per gelaufenen Kilometer abgerechnet.

Derkluegeredenktnach

04.03.2013, 10:20 Uhr

Leider muss ich Sie da korrigieren. Das Handy gibt es für jedermann: BlackBerry Z10, seit einem Monat auf dem Markt. Und die abhörsichere Version kann auch jeder kaufen, kostet nur rd. 2500 Euro zzgl. Handy. Wer also will, kann.

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