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08.01.2009

09:25 Uhr

CES in Las Vegas

Windows 7 für alle

VonAxel Postinett

"Das beste Windows, das es jemals gab": Zum Auftakt der Konsumelektronikmesse CES in Las Vegas hat sich Microsoft-Chef Steve Ballmer weit aus dem Fenster gelehnt. Ob der Vista-Nachfolger Windows 7 diese Lorbeeren wirklich verdient, können Interessierte ab Freitag kostenlos testen.

"So, das ist also die CES." - Microsoft-Chef Steve Ballmer während seine Präsentation in Las Vegas. Foto: ap ap

"So, das ist also die CES." - Microsoft-Chef Steve Ballmer während seine Präsentation in Las Vegas. Foto: ap

LAS VEGAS. Die Betaversion von Windows 7 wird ab Freitag zum kostenlosen Download bereitstehen. Das verkündete Microsoft-Chef Steve Ballmer gestern Nacht auf der Konsumelektronikmesse CES in Las Vegas. Die Betaversion wird eine Laufzeitbeschränkung haben, wohl spätestens bis zum Erscheinen der finalen Version.

Windows 7 sei "im Zeitrahmen", so Ballmer, was bedeutet, es wird Ende Januar 2010 auf den Markt kommen. Außerdem wird die Onlineoffensive gegen Google und Co verstärkt. Der Onlineservice Windows Live "Essentials", eine Softwaresammlung aus Fotogalerie, Messenger, E-Mail und Suche, hat das finale Stadium erreicht und wird ab sofort auch auf allen Computern des Marktführers Dell vorinstalliert sein. Dort verdrängt er die bislang installierte Google Toolbar.

Neuheiten von den IT-Messen CES und Macworld

Im Mobiltelefonmarkt hat Ballmer Google nun auch bei Verizon ausgebootet. Verizon-Smartphones werden künftig Windows Live Search als Suchmaschine installiert haben. Ein wichtiger Schritt: erfahrungsgemäß ändert kaum ein Telefonnutzer seine Suchmaschine, es ist einfach zu mühselig.

Mit der Social Networkingseite Facebook wurde eine Kooperation abgeschlossen, die es ermöglicht, Änderungen, die auf dem Facebook-Profil vorgenommen wurden, direkt auf seine Windows Live-Dienste zu übertragen. Auf der Live-Homepage kann ein Microsoft-Nutzer dann zum Beispiel auf einen Blick sehen, ob ein Freund neue Kontakte geknüpft, neue Fotos geladen oder Nachrichten verschickt hat. Microsoft ist seit Ende 2007 an Facebook beteiligt. Unabhängig von Microsoft hatte Facebook zuvor verkündet, die Zahl von 150 Millionen aktiven Nutzern überschritten zu haben.

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