Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2007

08:25 Uhr

AMD dpa

Ein AMD-Angestellter im Oktober 2006 in der Dresdner Niederlassung mit einem Chipwafer (Archivbild).

dpa NEW YORK. Der harte Preiskampf mit dem größeren Rivalen Intel drückt den Gewinn des Chipherstellers AMD. Das operative Ergebnis im Schlussquartal 2006 werde ohne die angekündigten Belastungen aus der Übernahme des Soundkarten-Herstellers ATI zwar positiv sein, aber deutlich niedriger ausfallen als im dritten Vierteljahr.

Das teilte AMD (Advanced Micro Devices) nach Börsenschluss am Donnerstag mit. Die Aktie stürzte daraufhin in den ersten Handelsstunden in New York am Freitag um 10,85 Prozent auf knapp 18 Dollar ab.

Der Umsatz werde im Quartalsvergleich ohne Berücksichtigung des ATI-Beitrags um drei Prozent zulegen, kündigte AMD weiter an. Üblicherweise gab es in den letzten drei Monaten des Jahres deutlich stärkere Umsatzsteigerungen.

AMD räumte ein, dass die Gewinne von den stark gesunkenen Prozessor-Preisen belastet wurden. Dies habe einen deutlichen Absatzanstieg weitgehend egalisiert. Ausführliche Zahlen zum vierten Quartal will AMD am 23. Januar vorlegen. AMD hatte Branchenprimus Intel in den vergangenen Jahren mit neuen Chips immer wieder unter Druck gesetzt. Die Unternehmen liefern sich seit längerem einen Preiskrieg.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×