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23.01.2007

11:53 Uhr

Computer

Software AG übertrifft Ziele

Dank deutlicher Zuwächse im profitablen Geschäft mit Lizenzen hat die Darmstädter Software AG im vergangenen Jahr Umsatz und Ergebnis erneut deutlich gesteigert.

Software AG-Chef Karl-Heinz Streibich dpa

Die Software AG steigerte den Überschuss im vierten Quartal 2006 auf 22,3 Mill. Euro.

dpa DARMSTADT/FRANKFURT. Dank deutlicher Zuwächse im profitablen Geschäft mit Lizenzen hat die Darmstädter Software AG im vergangenen Jahr Umsatz und Ergebnis erneut deutlich gesteigert.

„2006 war das erfolgreichste Jahr in unserer Geschichte. Wir haben die gesteckten hohen Ziele erfüllt und teilweise übererfüllt“, sagte der Vorstandsvorsitzende des nach SAP zweitgrößten deutschen Softwareherstellers, Karl-Heinz Streibich, bei der Bilanzvorlage am Dienstag in Frankfurt. Der Konzernumsatz stieg um zehn Prozent auf 483 Mill. Euro, das operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 15 Prozent auf 111,2 Mill. Euro. Der Jahresüberschuss legte um 18,4 Prozent auf 73,2 Mill. Euro zu. 2007 strebt der Konzern erneut ein Umsatzwachstum von währungsbereinigt zehn Prozent an.

Wachstumstreiber war 2006 erneut das Lizenzgeschäft, das als Indikator für die Folgejahre gilt, da es künftige Wartungsumsätze generiert. Der Umsatz mit Lizenzen wuchs um 26 Prozent auf 165,7 Mill. Euro. Der Wartungsumsatz verzeichnete ein Plus von drei Prozent auf 187,3 Mill. Euro, die Erlöse aus Dienstleistungen stiegen ebenfalls um drei Prozent auf 126,2 Mill. Euro.

Nachdem der Anbieter von Systemsoftware und Dienstleistungen 2006 nur organisch wuchs, sind Zukäufe „2007 sehr wahrscheinlich“, wie Streibich betonte. Gekauft werde aber nur, um das Portfolio abzurunden oder um in neue Märkte vorzudringen. Die Softwareschmiede hatte zum Jahresende 2 621 Mitarbeiter und damit fünf Prozent weniger als zwölf Monate zuvor. In Deutschland waren 761 Menschen und damit 13 weniger als im Vorjahr beschäftigt. Wichtigste Märkte waren 2006 Nordamerika, wo 26 Prozent der Konzernerlöse erwirtschaftet wurden, gefolgt von Spanien (17 Prozent) und Deutschland (14 Prozent).

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