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25.01.2007

15:30 Uhr

Computer

Streit um itunes: Ultimatum an Apple

Norwegische Verbraucherschützer wollen Apple dazu zwingen, seinen Online-Laden itunes auch für Musik- und Videoplayer zu öffnen, die nicht von Apple stammen.

Apple itunes dpa

Oberfläche von Apples ipod-Synchronisations-Software itunes.

dpa OSLO. Norwegische Verbraucherschützer wollen Apple dazu zwingen, seinen Online-Laden itunes auch für Musik- und Videoplayer zu öffnen, die nicht von Apple stammen.

Der norwegische Verbraucherombudsmann Bjørn Erik Thon forderte Apple nach Angaben von Donnerstag ultimativ auf, bis zum 1. Oktober 2007 anderen Unternehmen Code bereitzustellen, damit Musik- und Videodateien aus dem itunes Store nicht mehr nur auf dem ipod von Apple abgespielt werden können. Das berichtete auch die „Financial Times Deutschland“ in ihrer Donnerstagausgabe.

Sollte Apple die Forderung ignorieren, wollen die Verbraucherschützer vor Gericht ziehen. Selbst eine Schließung des itunes Store in Norwegen sei nicht ausgeschlossen.

Am Dienstag hatten bereits Verbraucherschutz-Verbände aus Deutschland, Norwegen, Finnland und Frankreich den Apple-Konzern aufgefordert, sein System zum „Digital Rights Management“(DRM) für andere Musikplayer zu öffnen. Apple verweist darauf, dass Songs aus dem itunes Store auf CD gebrannt und für die Übertragung an beliebige Player in MP3-Dateien umgewandelt werden können. Die Lizenzierung seines DRM-Systems „Fairplay“ an andere Unternehmen hat Apple bislang abgelehnt.

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