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12.04.2006

12:05 Uhr

Computer

Studie: Unternehmen sind beim Einsatz mobiler Geräte verunsichert

Der Umgang mit mobilen Geräten wie Taschen-PCs, Notebooks und Smartphones sorgt in Firmen wegen potenzieller Sicherheitslücken für große Unsicherheit.

dpa MüNCHEN. Der Umgang mit mobilen Geräten wie Taschen-PCs, Notebooks und Smartphones sorgt in Firmen wegen potenzieller Sicherheitslücken für große Unsicherheit. Mehr als 60 Prozent aller Unternehmen setzten solche Geräte aus reiner Vorsicht nur begrenzt ein, teilte der Sicherheitsspezialist Symantec am Mittwoch mit.

Der Hersteller von Antivirensoftware hatte gemeinsam mit dem britischen Wirtschaftsforschungsinstitut Economist Intelligence Unit dazu eine weltweit repräsentative Studie durchgeführt.

Trotz allgemeiner Sicherheitsbedenken setzen die Unternehmen allerdings auch oft sorglos solche mobilen Geräten ein. „Obwohl sich die meisten Unternehmen der Risiken (...) bewusst sind, ergreifen sie oftmals keine adäquaten Sicherheitsmaßnahmen, um sich vor potenziellen Bedrohungen zu schützen“, sagte Guido Sanchidrian, Europa-Manager bei Symantec. So hätten in 39 Prozent der Unternehmen mobile Geräte Zugang zum Unternehmensnetzwerk, ohne dass sie vollständig in das Sicherheitskonzept eingebunden wären. Insgesamt zehn Prozent der Firmen hätten überhaupt keine Sicherheitsmaßnahmen für die mobile Datenübertragung getroffen.

Die Zahl der Schadprogramme, die es speziell auf mobile Geräte wie Smartphones abgesehen haben, steigt nach Angaben von Symantec kontinuierlich. Vor allem die von vielen Geräten genutzte Übertragungstechnik Bluetooth sei für Angriffe von außen besonders anfällig. Künftig werde das Sicherheitsrisiko noch weiter steigen, da leistungsfähige mobile Endgeräte immer umfangreichere Funktionen bieten. Gerade Unternehmen sollten deshalb für den sicheren Datentransfer sorgen, bevor ein gravierendes Problem auftritt, sagte Sanchidrian. „So zeigt die Studie, dass bereits zirka jedes fünfte Unternehmen finanzielle Verluste erlitten hat, die auf Attacken über mobile Datenplattformen zurückzuführen sind.“

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