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18.09.2011

09:29 Uhr

Computerspiel Tropico 4

Einmal Diktator sein

Wer hätte geglaubt, dass Unterdrückung so unterhaltsam sein kann? Im neuen Spiel „Tropico 4“ schlüpfen Sie in die Rolle des Alleinherrschers. Das Leben der Diktatoren ist schwer geworden - macht aber auch viel Spaß.

Diktatur unter Palmen - das Volk im PC-Spiel "Tropico 4" will bei Laune gehalten werden. dapd

Diktatur unter Palmen - das Volk im PC-Spiel "Tropico 4" will bei Laune gehalten werden.

FrankfurtDie Welt ist im Wandel begriffen und Diktatoren haben es heute schwer. Das gilt auch für „El Presidente“, der sich in dem jetzt erschienen Spiel „Tropico 4“ neuen Herausforderungen stellen muss. Das verlangt viel Fingerspitzengefühl und einen Blick für die globalen Veränderungen. Nur wer die Skeptiker in den eigenen Reihen in den Griff bekommt, kann das Schicksal der eigenen Nation in die richtigen Bahnen lenken - das wirkt sich natürlich auch positiv auf das eigene Bankkonto aus.

In der Wirtschaftssimulation hat der Nachwuchsdiktator zunächst einmal aus einer Reihe verschiedener Figuren der Zeitgeschichte zu wählen. Da gibt es mit Manuel Noriega, Anastasio Somoza, Augusto Pinochet oder Rafael Trujillo schon ein paar ziemlich unerfreuliche Unterdrücker. Wer es beim Regieren lieber etwas cooler angehen möchte, der hat mit Eva Peron und Che Guevara ein paar ausgezeichnete Alternativen.

In den folgenden 20 Missionen ist El Presidente dann Vaterfigur und Diktator in einem. Er ist der Herrscher über ein tropisches Inselreich und muss seine Untertanen bei Laune halten. Die acht Bevölkerungsgruppen wie Religiöse, Nationalisten oder Umweltschützer sind sehr anspruchsvoll - es ist nicht immer einfach, ihnen alle Wünsche von den Lippen abzulesen.

Die Untertanen müssen bei Laune gehalten werden

Eisenminen, Bohrtürme, Tabakfarmen oder Bananenplantagen bilden den Grundstein für eine florierende Wirtschaft mit Exportorientierung. Wer hier alles richtig macht, verdient genug Geld für seine verschiedenen Bauvorhaben. Die Insulaner benötigen Wohnungen, medizinische Einrichtungen, religiöse Treffpunkte, Polizeistationen und ausreichend Nahrung. Wer aufwendige Konstruktionen wie Waffenfabriken und Kraftwerke errichten will, der braucht Fachkräfte und sollte rechtzeitig in die Bildung investieren. Schulen und Universitäten sorgen für eine gut ausgebildete Bevölkerung.

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