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10.01.2011

07:26 Uhr

Consumer Electronics Show

Blutdruck messen mit dem iPhone

VonAxel Postinett

Neben den neuesten Tablet-PCs gab es auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas noch weitere mehr oder minder nützliche technische Neuerungen. Zum Beispiel Steaks grillen mit dem iPad oder Fotos senden mit der Speicherkarte. Außerdem werden Apples Endgeräte zu Blutdruckmessstationen.

CES in Las Vegas: Auf der Messe werden seit 1967 die Neuheiten der Unterhaltungselektronik vorgestellt. Reuters

CES in Las Vegas: Auf der Messe werden seit 1967 die Neuheiten der Unterhaltungselektronik vorgestellt.

LAS VEGAS. Brillenloses 3-D-Fernsehen und Grillen mit dem iPhone: Die wichtigsten und skurrilsten Neuerungen gab es vergangene Woche auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zu sehen, die Sonntagabend die Tore schloss.

Auf der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik stellten die japanischen Elektronikkonzerne Toshiba und Sony erstmals 3-D-TV-Geräte ohne Zusatzbrille mit einer 42-Zoll-Bildschirmdiagonale vor. Das Besondere daran: der große Blickwinkel. Vier oder fünf Familienmitglieder können nebeneinander auf dem Sofa sitzen und ohne Bildverzerrungen 3-D-Filme schauen. Die gezeigten Technologiestudien werden aber voraussichtlichen nicht vor 2012 marktreif sein. Wer dieses Jahr 3-D-TV ansehen will, muss noch eine Brille aufziehen.

Aus der Masse der Tablet-PCs ragte unter anderem das Playbook von Blackberry heraus. Auf der CES konnte es erstmals ausprobiert werden. Das 7-Zoll-Tablet mit dem Dual-Core-Prozessor bestach im ersten Schnelltest durch extreme Reaktionsschnelligkeit und eine durchdachte Benutzerführung. Einziger Nachteil: In der ersten Version wird es nur einen WLAN-Anschluss ins Web geben, aber kein UMTS. Dafür ist noch ein zusätzliches Blackberry-Smartphone nötig.

Das erste Tablet mit 250-Gigabyte-Festplatte zeigte der französische Hersteller Archos. Der 400 Gramm schwere und 14 mm dünne Archos 70 speichert so auch die umfangreichsten Video- und Musiksammlungen. Das Android-Tablet mit einem 1-Gigahertz-Arm-Prozessor ist mit 250 Euro eine glatte Kampfansage an Apple und Co. Toshiba zeigte in Las Vegas den Nachfolger seines Folio 100-Tablets. Mit ihrem ersten Tablet hatten die Japaner technische Schwierigkeiten und bekamen schlechte Kritiken. Deshalb ist es fraglich, ob sie noch einmal auf dem Markt Fuß fassen können. Der Nachfolger soll das Betriebssystem Android Honeycomb (3.0) bekommen, präsentiert wurde aber nur mit Android 2.2.

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