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16.06.2011

09:42 Uhr

Cyber-Attacken

Friedrich befürchtet wachsende Gefahr durch Hacker

Nach den vermehrten Hacker-Angriffen in den letzten Wochen sieht der Bundesinnenminister eine wachsende Gefahr durch die Attacken. Auch Netze, die bisher als sicher galten, seien nicht mehr ausreichend geschützt.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will die wachsende Gefahr durch Cyber-Angriffe im Auge behalten. Quelle: Reuters

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will die wachsende Gefahr durch Cyber-Angriffe im Auge behalten.

KölnBundesinnenminister Hans-Peter Friedrich befürchtet eine zunehmende Gefahr durch Cyber-Angriffe auf die Strom- und Wasserversorgung in Deutschland. „Kritische Infrastrukturen wie etwa die Strom- und Wasserversorgung kommen heutzutage ohne hochmoderne IT-Systeme nicht mehr aus“, sagte der CSU-Politiker der „Frankfurter Rundschau“. „Die Gefahr von Cyber-Angriffen auf diese Systeme wächst ständig.“ Derartige Attacken könnten immense Schäden anrichten, die große Teile der Bevölkerung direkt betreffen würden.

Friedrich wollte am Donnerstag in Bonn das Nationale Cyber-Abwehrzentrum eröffnen, „mit dem in Zukunft Cyber-Angriffe besser analysiert und abgewehrt werden können“, wie er der Zeitung sagte. Im Deutschlandfunk sagte der CSU-Politiker, wichtigste Aufgabe des neuen Zentrums sei es, das gesamte bisher vorhandene Wissen zu bündeln und Behörden und Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.

Auf „Spiegel Online“ betonte Friedrich: „Allein in den letzten Wochen haben Cyber-Attacken auf Unternehmen und internationale Institutionen wie den IWF rapide zugenommen, es werden Daten in großen Mengen abgegriffen.“ Es gebe „Angriffe auf Netze, die bisher als sicher galten. Denkbar sind auch Cyber-Attacken anderer Staaten“. Der Innenminister schloss in den kommenden Jahren auch Gesetzesinitiativen zum Kampf gegen Gefahren aus dem Netz nicht aus.

 

Von

dapd

Kommentare (3)

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AinerVonFielen

16.06.2011, 10:29 Uhr

Ich befürchte eher eine wachsende Gefahr dirch Friedrich und Konsorten...
Diese Leute sind die grosse Gefahr dür unsere freuheitliche Grundordnung, nicht irgendwelche Verbrecher...

IT-Experte

16.06.2011, 10:35 Uhr

Es wird schlicht nicht gelingen immer jeden Angriff abzuwehren. Gerade nicht, wenn Geheimdienste anderer Staaten daran beteiligt sind.
Wasser- und Stromversorgung gehören einfach nicht an das Internet angeschlossen! Dafür braucht es ein vollständig getrenntes Leitungsnetz. Das kostet natürlich Geld. Aber die Bundesregierung ist immer noch an der Telekom beteiligt. Sie könnte darauf Einfluss nehmen, dass Standleitungen auch für kleinere Enegieversorger bezahlbar sind. Wegen der Energiewende müssen sowieso neue Stromleitungen verlegt werden. Da kann man auch Glasfaserkabel zur Datenübertragung mitverlegen.

Mimimimimimimimi

16.06.2011, 10:39 Uhr

Erst die Moslems Terroristen, dann die KiPos jetzt explodierende Kraftwerke .... was sie sich alles ausdenken um endlich dieses doofe Intarwebz unter ihre Kontrolle zu bringen. Alle sechs Monate eine andere Horrorgeschichte um Gesetzesänderungen zu rechtfertigen.

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