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20.02.2013

10:42 Uhr

Cyberattacken-Serie geht weiter

Hacker kapern Apple-Computer

Eine neue Welle von Hacker-Angriffen setzt US-Unternehmen zu. Erst wurden Twitter-Konten von Burger King und Jeep gekapert. Dann drangen Täter auf Rechner bei Facebook vor. Nun wurde auch Apple Opfer einer Cyberattacke.

Alarm in der Konzernzentrale

Hacker-Attacke auf Apple

Alarm in der Konzernzentrale: Hacker-Attacke auf Apple

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New York/WashingtonDie Attacken kommen aus allen Richtungen: Unbekannte Witzbolde kaperten am Dienstag das Twitter-Konto der Automarke Jeep - nur einen Tag nachdem das gleiche der Fast-Food-Kette Burger King wiederfuhr. Mutmaßliche Kriminelle aus Osteuropa hackten am Wochenende Computer bei Facebook. Und am Dienstagabend räumte Apple ein, Ziel eines anderen Hacker-Angriffs geworden zu sein.

Einige Mitarbeiter-Computer seien von Schadsoftware infiziert worden, es gebe aber keine Hinweise darauf, dass irgendwelche Daten Apple verlassen hätten, teilte das Unternehmen mit. Auch Facebook hatte erklärt keine Anzeichen dafür zu haben, dass Nutzerdaten in Mitleidenschaft gezogen worden seien. Die Attacken fiel mit US-Vorwürfen gegen mutmaßliche Hacker aus China zusammen, die jedoch diesmal nicht beteiligt gewesen sein sollen.

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Ermittler vermuteten die Urheber der Attacken in Osteuropa und hätten in zumindest einem Fall die Spur in die Ukraine zurückverfolgt, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Mindestens 40 Unternehmen seien betroffen. Ziel sei es wohl gewesen, Informationen wie Firmengeheimnisse zu sammeln, die später weiterverkauft werden können. Zudem kann man Wissen über Mitarbeiter für personalisierte Angriffe zum Beispiel per E-Mail einsetzen, und dadurch ins Firmen-Netzwerk gelangen.

Für die Attacken wurde laut US-Medienberichten eine infizierte Website für Entwickler mobiler Programme benutzt. Demnach soll es eine Seite mit Namen „iphonedevsdk“ gewesen sein, Experten warnten davor, sie auch jetzt noch anzusteuern, weil sie weiterhin gefährlich sein könnte. Manche Sicherheitsexperten bezeichnen die Taktik als „Attacke am Wasserloch“ - weil die Opfer selbst aus verschiedenen Richtungen zu den Angreifern kommen.

Als Einfallstor diente eine zuvor nicht bekannte Schwachstelle in der Java-Software. Java ist weit verbreitet im Internet, gilt aber schon seit einiger Zeit als Sicherheitsrisiko. Apple will die neue Sicherheitslücke mit einem Software-Update stopfen. Der Vorfall ist ein Dämpfer für das Unternehmen, galten die Macs doch lange als sicher, während Windows-Computer im Visier aller möglichen Arten von Viren und anderer Schadsoftware standen.

Bei Facebook und Apple lagern hunderte Millionen von Nutzerdaten, im Vergleich zu den Angriffen auf diese Giganten wirken die Hacks bei Twitter-Konten wie relativ harmlose Streiche. Lästig sind sie dennoch.

Kommentare (2)

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Henry

20.02.2013, 10:36 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Henry

20.02.2013, 13:13 Uhr

[...]
Mir ist natürlich bewußt, daß das Bild der Raumkrümmung eine Analogie sein soll, angeblich, weil sich die wahre Raumkrümmung einer Darstellung entzöge. Da ist natürlich die Frage, wie ist man denn dann darauf gekommen?
Faktisch jedoch werden bei der Analogie Zweidimensionalität und Dreidimensionalität vermengt. Oberfläche mit Inhalt. Würde es tatsächlich eine Rumkrümmung geben, müßten Massen eine Fernwirkung haben, die sich zum Zentrum hin abschwächt. Sonst könnte der Pluto nicht in der Bahn gehalten werden. Es müßten überall "Wellenberge" im Raum entstehen. Was den Unsinn verkomplettiert.
Im Kern ist die Raumkrümmung eine Arbeitshypothese wie Freuds Überich. Wobei das Überich tatsächlich eine gewisse Nützlichkeit aufweist im Gegensatz zur Raumkrümmung, die lediglich das Einfache mathematisch verkompliziert.

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette
Mathematisch läßt sich so ziemlich alles darstellen, in Formeln zusammenstellen, was nicht zusammen gehört.
Die alten Griechen hatten ein geozentrisches Weltbild, glaubten an ein Himmelsgewölbe, an dem die Planeten Schlangenlinien (Rückläufigkeit) zögen. Um dieses Dilemma mathematisch vorhersagbar zu machen, rechneten sie in den Großkreis der Planetenbahnen Nebenkreise, Epizykeln, hinein. Damit wurde die Vorhersagbarkeit für die Auf- und Untergänge der äußeren Planeten genauer bestimmbar.
Die Wissenschaft tut im Kern nichts anderes, als das, was sie nicht versteht, mit Epizykeln rund zu rechnen. Man will uns beeindrucken, sich Gottgleich aufspielen.

Scheiße, wenn man an allen Fronten scheitert, gelle? Einstein war ein Schwachkopf.



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