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21.01.2005

13:45 Uhr

IT + Telekommunikation

Datenschützer kritisieren Ticket-Verkauf zur Fußball-WM

Die Bielefelder Datenschutz-Initiative „Foebud“ hat den Ticket-Verkauf zur Fußball-WM 2006 in Deutschland kritisiert.

WM-Kartenpreise

Die Kartenpreise für die WM 2006 in Deutschland.

dpa BIELEFELD. Die Bielefelder Datenschutz-Initiative „Foebud“ hat den Ticket-Verkauf zur Fußball-WM 2006 in Deutschland kritisiert. Wer die Karten bestellen wolle, müsse in einem Internet-Fragebogen persönliche Daten wie Geburtsdatum, Personalausweisnummer oder Kreditkarten-Details angeben, sagte ein Foebud-Sprecher am Freitag.

Die Tickets wiederum sollen kleine Sender (Rfid-Chips) enthalten. Die gespeicherten Daten könnten somit heimlich ohne Wissen der Fußballfans im Stadion an Dritte gelangen und missbraucht werden.

WM-OK-Vizepräsident Wolfgang Niersbach widersprach solchen Befürchtungen. „Den gläsernen Fan wird es nicht geben. Es werden nur Daten abgefragt, die man bei jeder Hotel-Übernachtung angeben muss. Der Chip dient der Eingangskontrolle und damit der Sicherheit“, sagte Niersbach. Die aktuellen Adressen würden benötigt, um die Eintrittskarten zuzustellen.

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