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27.04.2012

12:03 Uhr

De-Mail

1&1 unterbietet Telekom beim E-Brief

Mit der De-Mail soll der elektronische Verkehr sicherer werden. Die Provider stellen nach und nach ihre Angebote vor. Heute präsentierte 1&1 sein Angebot für Firmenkunden.

1&1, hier ein Tablet, bietet Firmen nun De-Mails an. dpa

1&1, hier ein Tablet, bietet Firmen nun De-Mails an.

MontabaurDas Internet-Unternehmen 1&1 hat die Vermarktung seines De-Mail-Angebots für die gesicherte elektronische Kommunikation gestartet - zunächst für Geschäftskunden. Mit verschlüsselten De-Mails können auch vertrauliche Daten verschickt werden.
Die Firmen können ihren Namen in die Mail-Adresse einfügen, nach dem Muster „firmenname.de-mail.de“. Innerhalb dieser Domain können dann eigene Adressen angelegt werden.
Das Paket kostet monatlich 9,99 Euro (ohne Mehrwertsteuer) und schließt den Versand von 50 De-Mails ein, wie das Unternehmen heute in Montabaur mitteilte. Jede weitere De-Mail kostet 33 Cent. Geschäftskunden können das Paket ab jetzt bestellen, die Markteinführung ist für das zweite Halbjahr geplant. Dann könnten auch Privatkunden einsteigen, sagte ein Sprecher des Unternehmens, das zur United-Internet-Gruppe gehört. Die Konditionen dafür stehen noch nicht fest.
Die Deutsche Telekom will ihr De-Mail-Angebot im September starten, zu einem Preis von 39 Cent pro verschickter De-Mail. Drei Mails pro Monat sind kostenlos. Bereits 2010 hat die Deutsche Post AG ihren E-Postbrief gestartet, der ähnlich funktioniert, zu einem Preis von 55 Cent. Bis Ende des Jahres will die Deutsche Post zusätzlich auch den gesetzlichen De-Mail-Standard anbieten.
Im Gegensatz zur normalen E-Mail wird die De-Mail über verschlüsselte Kanäle versandt. Dabei sollen Empfänger und Absender eindeutig identifizierbar sein. Zudem kann der Eingang einer Nachricht beim Empfänger wie bei einem Einschreiben nachgewiesen werden.

Von

dpa

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