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11.04.2011

11:36 Uhr

Digitale Gesellschaft

Netzgemeinde Interessenvertretung

Die Szene der Internetnutzer organisiert sich in einer eigenen Interessenvertretung. Eine netzpolitische Organisation namens Digitale Gesellschaft will Lobby für die Interessen der Internetnutzer sein.

Hacker auf dem Chaos Communication Congress in Berlin. Die Interessen der Netzbewohner will der Verein Digitale Gesellschaft gegenüber der Politik vertreten. Quelle: Reuters

Hacker auf dem Chaos Communication Congress in Berlin. Die Interessen der Netzbewohner will der Verein Digitale Gesellschaft gegenüber der Politik vertreten.

BerlinDer Netzaktivist und Blogger Markus Beckedahl hat die Gründung eines Vereins mit der Bezeichnung Digitale Gesellschaft angekündigt. „Unser Ziel ist es, eine kampagnenorientierte netzpolitische Organisation aufzubauen“, sagte Beckedahl der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Der Verein soll am Mittwoch zum Start der Internet-Konferenz re:publica in Berlin vorgestellt werden.

„Wir wollen gesellschaftliche Mehrheiten für eine bessere Netzpolitik schaffen“, sagte Beckedahl. In den vergangenen zehn Jahren sei das Internet immer als Bedrohung gesehen worden. Jetzt verstehe die schwarz-gelbe Regierungskoalition die Netzpolitik eher als eine Art Wirtschaftsförderung. „Wir wollen den Nutzern eine Stimme geben“, sagte Beckedahl. Der Verein orientiere sich am Modell von Greenpeace. Kern der Initiative sei das Umfeld des Blogs netzpolitik.org mit etwa 20 Personen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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T.F.

16.04.2011, 11:10 Uhr

re:publica 2011: Zeichen der Professionalisierung – Formiert und organisiert sich die deutsche Social-Media-Gemeinde in diesen Tagen um mit vereinter Stimme für Freiheit und Offenheit im Netz zu kämpfen? Interessanter Blogeintrag: http://gedankenstrich.org/2011/04/republica-2011-zeichen-der-professionalisierung/

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