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12.01.2010

12:44 Uhr

E-Reader und Tablet-PCs

Die Grenzen der Multimediawelt verschwimmen

VonAxel Postinett

Vielseitig, schnell und sparsam: Die Hersteller von Tablet-PCs und E-Readern machen Unterhaltung aus dem Internet überall zugänglich. Die Verbraucher können sich auch jenseits des seit Wochen gehypten Apple-Tablets auf einen Reigen interessanter Konzepte freuen. Die Qual der Wahl wird größer sein als je zuvor.

E-Reader Que von Plastic Logic: Internetzugang inklusive. dpa

E-Reader Que von Plastic Logic: Internetzugang inklusive.

LAS VEGAS. Das Jahr 2010 wird das Jahr der mobilen Konsumelektronik: Netbooks, Tablet-PCs, Smartbooks und E-Reader gehören zu den jüngsten und innovativsten Hardwarekategorien. Die Verbraucher können sich auch jenseits des seit Wochen gehypten Apple-Tablets auf einen Reigen interessanter Konzepte freuen. Die Qual der Wahl wird größer sein als je zuvor. Aber immer wieder stolpert man über das Betriebssystem Android von Google.

Vorbei sind die Zeiten der Intel-Windows-Einheitskost und der Allmacht von Amazons E-Book-Reader Kindle. Mit dem Tegra 2 der Grafikschmiede Nvidia aus Kalifornien und Qualcomms Snapdragon-CPU sorgen zwei neue Prozessoren für Furore, die mit extrem niedrigem Stromverbrauch aufwarten und lange Akkulaufzeiten versprechen. Beide hat die Industrie schnell neben den bekannten Atom-Chips von Intel angenommen und in neue Designkonzepte umgesetzt – das hat die gerade zu Ende gegangene Elektronikshow CES in Las Vegas bewiesen.

Zehn Stunden Laufzeit sollen für Netbooks und ihre kleinen Brüder, die Smartbooks, keine Seltenheit mehr sein. Einzig der Chip-Hersteller AMD ist noch nicht im Stromsparsegment vertreten: „Das werden wir aber jetzt ändern“, sagte Marketingchef Nigel Dessau gegenüber dem Handelsblatt. „Binnen 18 Monaten werden wir einen Prozessor für Smartbooks mit eingebauter Grafik im Markt haben.“

Der Energieverbrauch sinkt

Mit Mirasol hält eine neue Displaytechnik Einzug bei E-Books. Wie bei den marktbeherrschenden E-Ink-Bildschirmen (Amazons Kindle, Sonys E-Book-Reader) verbraucht das Gerät nur Strom, wenn der Leser eine Seite umblättert. Das Bild erzeugen – anders als bei E-Ink – winzige Metallmembranen, die sich blitzschnell bewegen. Ein Prototyp des Mirasol-Erfinders Qualcomm war in Las Vegas in der Lage, sogar Videos abzuspielen. Auch Farbe ist, anders als bei E-Ink-Displays, problemlos möglich. „Erste Geräte werden noch 2010 verfügbar sein“, sagte ein Qualcomm-Sprecher.

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