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02.01.2009

11:15 Uhr

Elektronik

Microsoft vermasselt Zune-Nutzern Silvester

Den Silvester-Tag werden die Nutzer von Microsofts MP3-Player Zune wohl in keiner guten Erinnerung behalten. Denn der Konkurrent des populären iPods von Apple verweigerte am 31. Dezember den Dienst. Grund: Ein peinlicher Software-Fehler, made by Microsoft.

Verschiedene Modelle von Microsofts MP3-Player Zune aus dem Jahr 2007. Foto: Reuters Reuters

Verschiedene Modelle von Microsofts MP3-Player Zune aus dem Jahr 2007. Foto: Reuters

HB NEW YORK. Ein peinlicher Software-Fehler hat zahlreichen Nutzern von Microsofts MP3-Player Zune den Silvester-Tag vermasselt: Am Morgen des 31. Dezember verweigerten verschiedene Modelle den Dienst.

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat das Schaltjahr für die Ausfälle bei einigen seiner Zune-Musikplayer verantwortlich gemacht. In einer eilig am späten Mittwochabend auf der Internetseite veröffentlichten Mitteilung gab der Softwareriese „einem Fehler in der inneren Uhr des Geräts bei der Programmumstellung im Schaltjahr“ die Schuld für die Panne. Das vergangene Jahr hatte 366 anstelle der üblichen 365 Tage.

Microsoft empfahl den Betroffenen im Internet, einfach bis zum 1. Januar zu warten. Mit etwas zeitlicher Verzögerung würden sich die Probleme automatisch lösen, hieß es. An dem Problem litten laut US-Medienberichten nur einige Zune-Modelle mit einer Speicherkapazität von 30 Gigabyte. Am Mittwoch hatten tausende Nutzer des 2006 hergestellten 30-Gigabyte-Modells Schwierigkeiten. Ihre MP3-Player streikten.

Wobei: Die Zahl der verärgerten Nutzer wurde allein schon durch die relativ geringe Verbreitung des Zune begrenzt: Das Microsoft-Gerät wird nur in den USA angeboten und hat dort einen Marktanteil von lediglich etwa drei Prozent.

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