Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.01.2018

17:05 Uhr

Fehler bei AMD-Chips

Microsoft setzt Sicherheitsupdates aus

Microsoft hat Updates, die vor Sicherheitslücken schützen sollen, bei mit AMD-Chips ausgestatteten Geräten vorerst gestoppt. Bei einigen Computern sei es nach den Aktualisierungen zu Abstürzen gekommen.

Sicherheitsupdates haben teilweise zu Geräteabstürzen geführt. dapd

AMD

Sicherheitsupdates haben teilweise zu Geräteabstürzen geführt.

FrankfurtMicrosoft hat die Updates zum Schutz vor Sicherheitslücken bei mit AMD-Chips ausgestatteten Computern gestoppt. Der US-Softwarekonzern begründete am Dienstag diesen Schritt mit Kundenbeschwerden, wonach Maschinen nach den Updates abstürzten.

Beide Unternehmen arbeiten nun gemeinsam an einer Lösung. Die AMD-Aktie gab zum Handelsstart 2,6 Prozent nach. In der vergangenen Woche hatte das Papier noch um fast ein Fünftel zulegt.

Chip-Schwachstellen „Meltdown“ und „Spectre“: Was Sie wissen müssen, und wie Sie sich schützen können

Chip-Schwachstellen „Meltdown“ und „Spectre“

Was Sie wissen müssen, und wie Sie sich schützen können

Die Sicherheitslücken in Prozessoren betreffen Milliarden Geräte weltweit. Worum es bei „Meltdown“ und „Spectre“ geht, wer davon betroffen ist, und warum Kriminelle das Konzept womöglich bald kopieren.

Für den Aufschwung sorgten damals Spekulationen, dass AMD Marktanteile von Branchenprimus Intel gewinnen könnte. Der Marktführer ist deutlich stärker als die Konkurrenz von den zwei Schwachstellen bei Mikroprozessoren betroffen, die es Hackern möglich machen, Kundendaten zu stehlen. Den Sicherheitslücken wurden die Namen „Kernschmelze” (Meltdown) und „Geist” (Spectre) gegeben. AMD ist nach eigenen Worten nur durch eine Variante des Spectre-Fehlers gefährdet.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×