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01.02.2007

13:25 Uhr

Forschung

Schavan fordert bei IT-Kongress mehr Investitionen

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Unternehmen aufgefordert, stärker in die Informations- und Kommunikationstechnologien als „Innovationsmotor Nummer eins“ zu investieren.

Annette Schavan  Quelle: dpa

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) fordert mehr Investitionen in der IT-Branche.

dpa KöLN. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Unternehmen aufgefordert, stärker in die Informations- und Kommunikationstechnologien als „Innovationsmotor Nummer eins“ zu investieren. Diese Technologien seien in Europa der Schlüssel für mehr Wachstum und Beschäftigung, sagte sie am Donnerstag in Köln.

Das im Januar neu gestartete 7. EU-Forschungsrahmenprogramm stellt für diesen Bereich von 2007 bis 2013 insgesamt 9,1 Mrd. Euro bereit. Zur Eröffnung einer Tagung mit 3 000 Wissenschaftlern und Unternehmern aus Europa betonten Schavan und die EU-Medienkommissarin Viviane Reding die Bedeutung von Kooperationen und strategischen Allianzen.

Der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist ein wesentlicher Baustein des EU-Forschungsrahmenprogramms, das mit insgesamt 54,4 Mrd. Euro (2007-2 013) als weltgrößtes Programm in der Forschungsförderung gilt. Der Kongress in Köln soll Forscher und Unternehmer aus Europa zusammenbringen und eine Bildung von „Projektkonsortien“ ermöglichen. Die Bundesregierung habe bis 2009 rund 1,2 Mrd. Euro speziell für die IKT-Forschung eingeplant, erklärte Schavan. Schwerpunkte seien die vier Felder Auto, Gesundheit und Medizin, Energie sowie Logistik und Dienstleistungen. „Jetzt ist die Wirtschaft in ganz Europa gefragt, ihren Beitrag zu leisten.“

EU-Kommissarin Reding betonte: „Wir müssen unsere Kräfte, unsere Talente bündeln.“ Es sei wichtig, die Intelligenz von Forschern aus dem privaten und dem öffentlich-rechtlichen Bereich zusammenzubringen und zugleich private und öffentliche Gelder zu bündeln. Studien hätten gezeigt, dass ein Euro, der in die IKT-Forschungsarbeit investiert werde, „sieben Euro an Resultaten generiert.“

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