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26.01.2005

19:35 Uhr

Gefährlicher E-Mail-Anhang verseucht Rechner

Vermeintliche Telekom-Rechnung als Trojaner-Lieferant

Eine per Email zugestellte vermeintliche Telekom-Rechnung öffnet Rechner für Angriffe aus dem Internet.

hiz DÜSSELDORF. Die Antivirenexperten von H+BEDV waren vor einem neuen Trojaner, der sich als Rechnung der Telekom tarnt. Der Schädling mit der Bezeichnung TR/Dldr.Vidlo.h wird nach den Erkenntnissen der Experten über verschiedene Spamlisten als Massenmail verschickt. Damit werden angebliche Rechnungen der Telekom schon zum zweiten zur Verbreitung schädlicher Programme missbraucht.

Zu erkennen ist die gefährliche Mail am Absender: „Rechnung-Online@t -com.net“ und am Betreff: „Rechnung Online Monat Februar 2005“. Im Text wird der Rechnungsbetrag von 178,10 Euro für den Monat Februar 2005 aufgeführt. Details soll der Empfänger einem Anhang mit dem Namen: „Rechnung.pdf.exe“ entnehmen. Dabei handelt es sich allerdings um ein ausführbares Programm, das beim Anklicken den Rechner verseucht. In diesem kleinen Programm sind noch keine Routinen, die Schaden auf den Rechnern anrichten. Es lädt allerdings andere Programmteile aus dem Internet nach, die dann den Rechner für Hacker und Spionageprogramme öffnen. Der Trojaner trägt sich in die Systemdatenbank, der so genannten Windows-Registry, ein. Dadurch wird er unbemerkt bei jedem Boot-Vorgang wieder mitgestartet

Die Experten empfehlen, Emails mit entsprechender Betreffzeile, erst gar nicht zu öffnen, sondern sofort zu löschen. Zudem steht im Netz ein aktueller Virenscanner bereit, der auch den neuen Trojaner erkennt. Das Programm ist für Privatanwender kostenlos.

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