Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.01.2006

09:00 Uhr

Gefälschte Webseiten

Rekord bei Phishing-Angriffen

Die Anzahl betrügerischer Webseiten hat einen neuen Rekord erreicht. Die meisten Übeltäter sind einer Studie zufolge in den USA ansässig.

hiz DÜSSELDORF. Der November-Report der Anti-Phishing Working Group zeigt, dass die Anzahl aktiver Phishing-Seiten im November 2005 mit 16 882 auf einem neuen Rekordniveau lag. Damit waren etwa sechs Prozent mehr Betrugsseiten aktiv als im Vormonat. Gegenüber November 2004 ist ein Zuwachs von 88 Prozent ermittelt worden. Die Mehrzahl der Phishing-Seiten, rund 33 Prozent, hat ihren Ursprung in den USA. Es folgen mit rund 11 Prozent Korea und mit rund 8 Prozent China. Knapp 4 Prozent der Aktivitäten haben ihren Ursprung in Deutschland.

Nach Ansicht der Experten der Websense Security Labs gehört Phishing nach wie vor zu den gefährlichsten und folgenreichsten kriminellen Aktivitäten im Web. Dabei versuchen Betrüger mittels gefälschter Webseiten die persönlichen Daten von Internet-Benutzern, zum Beispiel Passwörter, PINs, TANs oder Kontonummern, auszuspionieren. Mit den erschlichenen Informationen plündern sie anschließend Konten, führen Bestellungen durch oder nehmen an Internet-Auktionen teil. Da die gefälschten Webseiten den echten oftmals täuschend ähneln, erkennen vor allem unerfahrene Benutzer den Betrug häufig nicht oder erst zu spät.

Der einzige wirksame Schutz, so die Fachleute, ist besondere Aufmerksamkeit der Anwender bei der Eingabe von sensiblen Daten. So sollten Webseiten beispielsweise nie über Links aufgerufen werden, sondern die Adresse der Bank sollte manuell im Browser eingegeben werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×