Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2007

11:35 Uhr

Gerichte

Bundessozialgericht nimmt elektronische Schriftsätze an

Das Bundessozialgericht akzeptiert seit Jahresbeginn auch elektronische Schriftsätze per Internet. Anfang Januar führte das höchste deutsche Sozialgericht den so genannten elektronischen Rechtsverkehr ein.

Bundessozialgericht  dpa

Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel, hier ein Archivfoto, nimmt nun auch elektronische Schriftsätze entgegen.

dpa KASSEL. Das Bundessozialgericht akzeptiert seit Jahresbeginn auch elektronische Schriftsätze per Internet. Anfang Januar führte das höchste deutsche Sozialgericht den so genannten elektronischen Rechtsverkehr ein. Über eine spezielle Software, die kostenlos heruntergeladen werden könne, könnten Dokumente sicher an das Kasseler Gericht geschickt werden.

Für Schreiben, die eine Unterschrift erfordern, seien allerdings zusätzlich eine Signaturkarte der Bundesnetzagentur in Bonn und ein entsprechendes Lesegerät nötig. Soft- und Hardware könnten dann auch für den elektronischen Rechtsverkehr mit vielen anderen deutschen Gerichten genutzt werden.

Das elektronische Verfahren sei schnell, sicher und praktisch: „Wer die elektronische Übermittlung nutzt, spart nicht nur Portokosten, sondern ist auch von der Verpflichtung befreit, die erforderliche Zahl von Abschriften für die übrigen Verfahrensbeteiligten anzufertigen und beizufügen.“ Fernziel sei die Umstellung des Rechtsverkehrs auf elektronische Akten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×