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24.01.2005

16:30 Uhr

Gerichtsbeschluss wird nicht angefochten

Microsoft bietet auf EU-Druck abgespecktes Windows an

Der US-Softwarekonzern Microsoft will gegen die Gerichtsentscheidung, die Auflagen der EU-Kommission sofort umsetzen zu müssen, nicht weiter vorgehen und bis auf weiteres eine abgespeckte Version des Betriebssystems Windows anbieten.

HB BRÜSSEL. Der Fokus liege nun auf den Gesprächen mit der EU-Kommission, wie die Auflagen umgesetzt werden könnten, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das EU-Gericht Erster Instanz hatte es am 22. Dezember abgelehnt, Auflagen der Kommission gegen Microsoft bis zur Entscheidung im Hauptverfahren auszusetzen. Die Kommission hatte dem weltgrößten Softwarehersteller unter anderem auferlegt, eine Version seines Windows-Betriebssystems ohne das Programm Media Player zu vertreiben, mit dem Musik und Videos abgespielt werden können. Sie hatte Microsoft vorgeworfen, seine fast monopolartige Stellung bei Betriebssystemen auszunutzen, um Konkurrenten auch aus anderen Produktbereichen aus dem Markt zu drängen. Bis zu einer endgültigen Entscheidung des EU-Gerichts über die Auflagen im Hauptverfahren können noch Jahre vergehen.

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