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31.01.2007

10:10 Uhr

Gesellschaft

Erste Schulen in Südafrika sind „Handy-freie Zone“

Als Reaktion auf den Missbrauch von Handys im Klassenraum haben in Südafrika die ersten Schulen die Benutzung dieser Telefone verboten.

dpa JOHANNESBURG. Als Reaktion auf den Missbrauch von Handys im Klassenraum haben in Südafrika die ersten Schulen die Benutzung dieser Telefone verboten. Mindestens vier Schulen in der Stadt East London haben nach Medienangaben vom Mittwoch auf dem gesamten Gelände das Telefonieren oder Versenden von SMS-Textnachrichten untersagt.

Sie reagierten damit auf eine öffentliche Debatte in dem Kap-Staat, bei der frustrierte Lehrer über die mangelnde Aufmerksamkeit der Schüler im Unterricht beklagen. Sie würden sich mehr für ihre Handys als für den Unterricht interessieren.

In den „Handy freien Schulen“ dürfen Schüler nur in Notfällen oder in Ausnahmefällen mit Genehmigung der Lehrers telefonieren. Werden Schüler bei Zuwiderhandlungen erwischt, wird das Handy für einen Monat konfisziert. Der Schüler muss erst eine Geldbuße an eine karitative Einrichtung entrichten, bevor er es wieder bekommt. In der Vergangenheit wurden wiederholt Fälle bekannt, bei denen Schüler mit Handys bei Klassenarbeiten gepfuscht, Gewalttaten fotografiert oder pornografisches Material ausgetauscht haben.

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