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23.01.2007

18:01 Uhr

Gesundheit

Neue Beratungsstelle für "Mediensüchtige"

Abhängige von Computerspielen, Handy-Spielen und vom Internet finden künftig Hilfe in der einzigen umfassenden Beratungsstelle für Mediensüchtige in Deutschland. In Schwerin beraten zwei Psychologen Abhängige und Angehörige.

dpa SCHWERIN. Abhängige von Computerspielen, Handy-Spielen und vom Internet finden künftig Hilfe in der einzigen umfassenden Beratungsstelle für Mediensüchtige in Deutschland. In Schwerin beraten zwei Psychologen Abhängige und Angehörige.

Das sagte der Geschäftsführer der Evangelischen Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern, Peter Grosch, am Dienstag. Das Modellprojekt ist für zwei Jahre angelegt. Die Suchtkrankenhilfe betreibt das Zentrum gemeinsam mit der Schweriner Carl-Friedrich-Flemming-Klinik für Abhängigkeitserkrankungen. Am Mittwoch treffen sich in dem Zentrum Fachleute zur bundesweit ersten Fachtagung zur Medienabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen.

In Deutschland gibt es Grosch zufolge schätzungsweise eine Million mediensüchtige Kinder und Erwachsene. Die Sucht äußere sich unter anderem im exzessiven Computerspiel. Im vergangenen halben Jahr sei man massiv auf das Problem aufmerksam geworden - unter anderem in Rehakliniken, die fettsüchtige Kinder betreuen.

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