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22.01.2004

15:40 Uhr

Glasfasernetz

Datenturbo für die Formel 1

Nicht nur die Boliden der Formel eins sollen auf der neuen Rennstrecke in Bahrain rasend schnell den Kurs durchfahren. Für den Transport der Daten wurde parallel eine Rennstrecke aus Glasfaser-Kabeln errichtet.

Schnelle Daten für die Grand Prix Premiere in Bahrain

Schnelle Daten für die Grand Prix Premiere in Bahrain

hiz DÜSSELDORF. Die Formel 1 machen nicht nur Rennboliden, Rennfahrer, Benzindüfte und lautstarke Motoren aus. Der Rennsport geht heute auch mit einer Masse an Informationen und Daten einher. Für die zur Zeit noch im Bau befindliche Rennstrecke im orientalischen Königreich Bahrain übernimmt daher Siemens, selber als Sponsor bei McLaren Mercedes aktiv, die Installation der gesamten technischen Infrastruktur für Datenaustausch und Telekommunikation. Bereits zur Grand-Prix-Premiere im April 2004 soll die Vernetzung von 40 Videokameras zur Überwachung des Renngeschehens, 45 Signallampen sowie 820 Lautsprechern abgeschlossen sein. Immerhin wollen Zuschauer und Rennleitung zu jedem Zeitpunkt informiert sein. Auf dem weitläufigen Areal wird dazu ein Glasfaser-Netzwerk mit Gigabit-Ethernet-Technik verlegt.

Die Rennleitung erhält zur Organisation des Rennens ein zentrales Managementsystem für Zeitnahme, Signalisierung, digitale Videoaufzeichnung und Lautsprecherdurchsagen. Die 800 stadionweiten Telefonnebenstellen sind ebenfalls in das System eingebunden. Damit die Fernsehzuschauer weltweit an der Rekordjagd von Schumacher rund Co. teilhaben können, lässt sich das Renngeschehen zudem per Satellitenantenne live in alle Welt senden.

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