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01.03.2004

15:30 Uhr

GPRS, HSCSD, UMTS und WLAN

Mobile Zugänge zum Netz

Die Themen UMTS und WLAN rücken zur diesjährigen Cebit wieder in den Vordergrund. Dabei hatten Datenreisende schon vor dem UMTS-Zeitalter verschiedene Optionen, wenn sie mobil das Internet nutzen wollten.

HB HAMBURG. Mobile Datenreisende hatten auch vor dem UMTS- Zeitalter schon verschiedene Optionen, wenn sie unterwegs das Internet nutzen wollten.

Seit etlichen Jahren besteht die Möglichkeit, sich über eine herkömmliche Mobilfunkverbindung (GSM) in ein Netzwerk einzuwählen. Mit einer niedrigen Geschwindigkeit (9,6 Kilobit pro Sekunde) und vergleichsweise hohen Kosten ist diese Variante allerdings nicht sehr attraktiv.

Als Zwischenschritt auf dem Weg zur dritten Mobilfunkgeneration waren die Standards GPRS (General Packet Radio System) und HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) gedacht, mit denen Übertragungsraten von bis zu 50 Kilobit pro Sekunde erreicht werden können.

Mit der Funknorm UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) wird der drahtlose Zugriff auf das Internet wesentlich beschleunigt. UMTS kann Daten theoretisch mit bis zu zwei Megabit pro Sekunde übermitteln. Diese Funktechnik ist damit bis zu 30 Mal schneller als ISDN (64 kBit pro Sekunde). In der Praxis wird die UMTS- Geschwindigkeit jedoch deutlich unter den denkbaren Spitzenwerten liegen.

Auch die Geschwindigkeit von drahtlosen Internet-Zugängen (WLAN) auf der Basis des so genannten Wifi-Standards hängt letztlich davon ab, wie viele Nutzer sich einen Zugangspunkt teilen müssen und wie weit sie von dem nächsten so genennten Hotspot entfernt sind. Im Durchschnitt erreichen Wifi-Verbindungen im Vergleich zu UMTS jedoch einen wesentlich höheren Datendurchsatz. Der Wirrwarr der unterschiedlichen Wifi-Spezifikationen (802.11b, 802.11g, 802.11a) löst sich für die Anwender inzwischen dadurch auf, dass sowohl die Hotspots als auch die Komponenten in den Laptops mehrere Varianten verstehen.

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