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13.01.2005

15:00 Uhr

Gruber setzt auf Hilfe der Länder

ARD kämpft für eigene Online-Angebote

Der neue ARD-Vorsitzende Thomas Gruber will die Online-Angebote der Rundfunkanstalten gegen Verbotspläne der EU verteidigen. Dabei baut er auch auf die Unterstützung der Bundesländer.

HB MÜNCHEN. Eine Abkoppelung der Internetangebote von der Programmbegleitung hätte ganz elementare Auswirkungen für die Zukunft, sagte der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR) am Donnerstag im Münchner Presseclub.

Die Rundfunkkommission der Länder trifft sich am 26. Januar in Mainz, um eine gemeinsame europarechtliche Position zu formulieren. Privatsender hatten sich bei der EU-Kommission beschwert, weil die Rundfunkgebühren von den öffentlich-rechtlichen Sendern auch für Online-Auftritte verwendet werden. Befürchtet wird jetzt, dass die Kommission diese Angebote unter Berufung auf des EU-Wettbewerbsrecht einschränken könnte.

Zumindest aus dem Freistaat gebe es positive Signale: „Ich gehe nicht davon aus, dass Bayern den Bayerischen Rundfunk in Brüssel hängen lässt“, sagte der BR-Intendant. Der Erhalt der Online-Angebote sei auch für die Länder selbst von größtem Interesse. Gruber ist seit dem 1. Januar auch ARD-Vorsitzender.

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