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26.01.2005

11:00 Uhr

IT + Telekommunikation

Grundig steigt in Mobilfunkmarkt ein

Der Unterhaltungselektronik-Hersteller Grundig will mit Hilfe der spanischen Telekommunikationsfirma Vitelcom in den Mobilfunkmarkt einsteigen. Vitelcom werde bereits in Kürze Handys unter dem Markennamen Grundig herausbringen, teilte die Grundig Intermedia Gmbh in Nürnberg mit.

Grundig

Autos fahren in Nürnberg an dem Grundig-Firmenschild vorbei (Symbolbild).

dpa NÜRNBERG. Der Unterhaltungselektronik-Hersteller Grundig will mit Hilfe der spanischen Telekommunikationsfirma Vitelcom in den Mobilfunkmarkt einsteigen. Vitelcom werde bereits in Kürze Handys unter dem Markennamen Grundig herausbringen, teilte die Grundig Intermedia Gmbh in Nürnberg mit.

Beide Unternehmen schlossen eine Lizenzvereinbarung, die auch gemeinsame Marketingaktivitäten und eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Geräte vorsieht.

Grundig Intermedia umfasst als Nachfolgerin der insolventen Grundig AG deren Kerngeschäft mit Fernsehgeräten und Unterhaltungselektronik. Geschäftsführer Hubert Roth sagte, die Erfahrung von Vitelcom sei ein Vorteil bei der Einführung der Marke Grundig in den wettbewerbsintensiven Mobiltelefonmarkt. „Wir sind überzeugt, dass diese Zusammenarbeit den Wert der Marke Grundig deutlich erhöhen und den Zugang zum Telekommunikationsmarkt schaffen wird.“

Grundig habe ambitionierte Pläne für die Ausweitung seiner Geschäftsfelder. Die Vereinbarung mit Vitelcom sei Teil dieses „Wachstumsplans“, sagte Roth. Die spanische Firma erwarb die weltweiten Exklusivrechte für die Herstellung und den Vertrieb von mobilen Kommunikationsprodukten und deren Zubehör unter dem Namen Grundig. Nach Worten von Firmenchef Carlos Carrero will Vitelcom zunächst vier neue Grundig-Handys herausbringen und bereits auf der Fachmesse Cebit im März in Hannover vorstellen.

Die Markenbekanntheit von Grundig werde es Vitelcom erlauben, in neuen Märkten Fuß zu fassen, sagte Carrero. Vitelcom Mobile Technology S.A. (Malaga) verkaufte nach eigenen Angaben 2004 mehr als vier Mill. Geräte an Netzbetreiber in Europa und Südamerika.

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